Abo
  • Services:
Anzeige
Auf dem Chaos Communication Camp wurden Hacker aufgefordert Smart Cards zu analysieren.
Auf dem Chaos Communication Camp wurden Hacker aufgefordert Smart Cards zu analysieren. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Mikroskopangriff auf Smart Cards

Hacker sollen Kreditkarten freirubbeln

Auf dem Chaos Communication Camp wurden Hacker aufgefordert Smart Cards zu analysieren.
Auf dem Chaos Communication Camp wurden Hacker aufgefordert Smart Cards zu analysieren. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Wenige Hersteller, einfacher Code und ein nicht patchbares Betriebssystem: Smart Cards sind kleine Minicomputer, die sich mit einer Sehhilfe analysieren lassen. Karsten Nohl forderte die Hacker auf, sich zur Abwechslung an leicht zu analysierenden Smart Cards zu versuchen.

Karsten Nohl von den SR Labs glaubt, dass es in einem weit verbreiteten Computertyp viele Schwachstellen zu finden gibt. Diese trägt fast jeder Bürger mit sich herum, als Kredit- oder Bankkarte, als SIM-Karte im Telefon oder als Authentifizierungskarte für sein Notebook: sogenannte Smart Cards. Nur wenigen dürfte dabei bewusst sein, dass es sich bei diesen Karten um Mini-Computer handelt.

Anzeige

Sie haben Recheneinheiten, ein ROM mit einem Betriebssystem und beispielsweise Flashspeicher zur Lagerung von Daten. Besonders weit verbreitet bei Anwendern sind SIM-Karten in Mobiltelefonen. Diese Blackboxen können mehr als nur den Nutzer identifizieren.

  • Programmcode lässt sich leicht aus Smart Cards herauslesen.
  • Einige Wege zur Absicherung von Smart Cards müssen noch erforscht werden.
Programmcode lässt sich leicht aus Smart Cards herauslesen.

Sie sind allerdings auch besonders langsame Computer, allenfalls im kryptographischen Bereich sind sie dank Beschleunigern sehr schnell. Trotzdem sind Smart Cards vermutlich nicht sicher, denn Bugs gibt es überall und laut Nohl versteckt die Industrie die Fehler vor der Allgemeinheit - allerdings nicht besonders gut.

Smart Cards werden durch verschiedene Schichten (Meshes) geschützt, damit keine Verbindungen mit kleinen Nadeln mit den Chipteilen hergestellt werden können. Der Chip überprüft seine Schutzschicht, die laut Nohl aus Mustern besteht, die mit Schlangen vergleichbar sind - bei einigen Karten sind diese komplizierter als bei anderen. Wird die Schicht irgendwo beschädigt, erkennt der Chip das an einer Signalunterbrechung und bootet gar nicht erst. Kritische Daten gelangen so erst gar nicht in die angezapften Leitungen. Es ist zwar möglich, an den Chip mit Leitungen zu kommen, ohne die Schutzschicht zu unterbrechen. Es geht aber noch einfacher: Der Hacker poliert die Schicht einfach weg.

Technologischer Stillstand ist ein Problem 

eye home zur Startseite
davidflo 17. Aug 2011

"Nohl empfiehlt zudem, mehr nutzlose Schaltungen auf den Smart Cards unterzubringen, die...

Überhauptniemand 15. Aug 2011

ich hoffe einmal Herr Nohl ist nicht zu sehr enttäuscht wenn er feststellt dass diese...

void 13. Aug 2011

twitterst du aus einer SmartCard? -< link >-



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bechtle Onsite Services GmbH, Neckarsulm
  2. Sonntag & Partner Partnerschaftsgesellschaft mbB, Augsburg
  3. Leopold Kostal GmbH & Co. KG, Hagen
  4. über HRM CONSULTING GmbH, Konstanz (Home-Office)


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. The Revenant 7,97€, James Bond Spectre 7,97€, Der Marsianer 7,97€)
  2. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)
  3. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  2. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  3. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  4. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  5. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  6. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter

  7. Ubisoft

    Far Cry 5 bietet Kampf gegen Sekte in und über Montana

  8. Rockstar Games

    Waffenschiebereien in GTA 5

  9. Browser-Games

    Unreal Engine 4.16 unterstützt Wasm und WebGL 2.0

  10. Hasskommentare

    Bundesrat fordert zahlreiche Änderungen an Maas-Gesetz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
XPS 13 (9365) im Test: Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen
XPS 13 (9365) im Test
Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen
  1. Prozessor Intel wird Thunderbolt 3 in CPUs integrieren
  2. Schnittstelle Intel pflegt endlich Linux-Treiber für Thunderbolt
  3. Atom C2000 & Kaby Lake Updates beheben Defekt respektive fehlendes HDCP 2.2

Calliope Mini im Test: Neuland lernt programmieren
Calliope Mini im Test
Neuland lernt programmieren
  1. Arduino Cinque RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint
  2. MKRFOX1200 Neues Arduino-Board erscheint mit kostenlosem Datentarif
  3. Creoqode 2048 Tragbare Spielekonsole zum Basteln erhältlich

Tado im Langzeittest: Am Ende der Heizperiode
Tado im Langzeittest
Am Ende der Heizperiode
  1. Speedport Smart Telekom bringt Smart-Home-Funktionen auf den Speedport
  2. Tapdo Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern
  3. Mehr Möbel als Gadget Eine Holzfernbedienung für das Smart Home

  1. Re: Machen wir doch mal die Probe aufs Exempel

    Sharra | 19:32

  2. "mangelnde Transparenz"

    Lord Gamma | 19:32

  3. Re: Siri und diktieren

    Lord Gamma | 19:30

  4. Anbindung an Passwortmanager

    nille02 | 19:23

  5. Von Maas lernen

    klaus9999 | 19:12


  1. 12:54

  2. 12:41

  3. 11:44

  4. 11:10

  5. 09:01

  6. 17:40

  7. 16:40

  8. 16:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel