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Auf dem Chaos Communication Camp wurden Hacker aufgefordert Smart Cards zu analysieren.
Auf dem Chaos Communication Camp wurden Hacker aufgefordert Smart Cards zu analysieren. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Smart Cards bleiben ein Problem für die nächste Dekade

Da sich das Betriebssystem und die durchaus vorhandene Kryptographie in der Regel auf dem Optisch auslesbaren ROM befinden, wären so auch Fehler erkennbar, die irgendwo auf der Karte sind. Eine Fehlerbeseitigung im ROM wäre aber nur durch einen Austausch möglich.

Damit solche Probleme gelöst werden, muss die Industrie handeln. Auch ohne das Präsentieren einer Sicherheitslücke vertraut Nohl der Technik nicht. Er warnt davor, zu viel Wert auf eine Smart Card zu legen. Sollten diese gefälscht werden, wäre der Schaden immens. Das Einsatzgebiet von Smart Cards ist demzufolge sehr eingeschränkt. Bezahlsysteme, die auf nationaler Ebene funktionieren, wären damit schon zu umfangreich für die Technik.

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Moderne Prozesstechnik würde viele Probleme beseitigen

Nohl nennt einige Techniken, die das Problem zwar nicht beseitigen, aber den Aufwand eines Angriffs erheblich steigern. Würden Smart Cards mit geringeren Strukturbreiten gefertigt, reicht beispielsweise ein einfaches, optisch arbeitendes, Mikroskop nicht mehr aus. Für eine 130-nm-Smart-Card bedarf es eines Elektronenmikroskops. Nohl empfiehlt zudem, mehr nutzlose Schaltungen auf den Smart Cards unterzubringen, die eine Analyse erschweren, da die Komplexität steigt. Dies sei prinzipiell besser und günstiger, als den Chip in der Höhe durch wegrubbelbare Schutzschichten zu erweitern. Auch das Zusammenführen wichtiger Einheiten auf dem Chip würde helfen, denn derzeit lassen sich Funktionsteile sehr deutlich erkennen.

Kryptografie-Schlüssel sollten zudem nicht in optisch auslesbaren ROMs liegen, sondern im Flashspeicher. Nohl ist sich sicher, dass dieser mit einem Mikroskop nicht ausgelesen werden kann, da der Unterschied zwischen Nullen und Einsen kaum erkennbar ist. Nohl empfiehlt reine Flash-basierte Smart Cards, wie sie bei der Entwicklung eingesetzt werden. Hier lässt sich fehlerhafter Code leicht patchen.

An die Industrie gewandt sagte Nohl, dass diese aufhören muss, Fehler in Smart Cards zu verstecken. Die Software soll offen überprüfbar sein, damit nicht nach zehn Jahren festgestellt werden könnte, dass das System voller Fehler ist.

 Technologischer Stillstand ist ein Problem

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davidflo 17. Aug 2011

"Nohl empfiehlt zudem, mehr nutzlose Schaltungen auf den Smart Cards unterzubringen, die...

Überhauptniemand 15. Aug 2011

ich hoffe einmal Herr Nohl ist nicht zu sehr enttäuscht wenn er feststellt dass diese...

void 13. Aug 2011

twitterst du aus einer SmartCard? -< link >-



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