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Spielemarkt: Zynga Top, USA Flop

Die Umsätze von Socialgames-Anbieter Zynga (Farmville, Empires & Allies) explodieren, das Geschäft mit klassischer, primär über den Handel angebotener Spieleware bricht ein – der US-Markt für interaktives Entertainment befindet sich im Umbruch.
/ Peter Steinlechner
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Empires & Allies (Bild: Zynga)
Empires & Allies Bild: Zynga

Der Monat Juli war für die US-Spielebranche eine Katastrophe: Um 26 Prozent sind die Umsätze zurückgegangen. Lediglich 708 Millionen US-Dollar wollten die Konsumenten für Hard- und Software ausgeben. Das hat das Marktforschungsunternehmen The NPD Group(öffnet im neuen Fenster) herausgefunden, das auch darauf hinweist, dass der Juli 2011 der schwächste Monat seit Oktober 2006 für die Branche gewesen ist.

Besonders stark ging der Verkauf von Games zurück, nämlich um 30 Prozent auf 357 Millionen US-Dollar. Mit Konsolen war ein Umsatz von 223 Millionen US-Dollar zu erzielen – gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum ein Minus von 29 Prozent. Lediglich der Zubehörmarkt kam mit einem Rückgang von nur acht Prozent auf 128 Millionen US-Dollar glimpflich davon.

Fast zeitglich hat der Socialgames-Spezialist Zynga(öffnet im neuen Fenster) seine Geschäftszahlen für das erste Quartal 2011 aktualisiert, nachdem es Kritik an den Buchhaltungsmethoden gegeben hatte. Das Unternehmen hat nach den neuen Zahlen von Januar bis März 2011 einen Umsatz in Höhe von 243 Millionen US-Dollar erzielt, im Vorjahr waren es 101 Millionen US-Dollar. Der Gewinn lag bei 1,3 Millionen US-Dollar, im Vorjahr lag er noch bei 2,3 Millionen US-Dollar. Allerdings dürfte der Rückgang rein bilanztechnischer Natur sein. Zynga geht von einem aktualisierten, durch externe Sachverständige geschätzten, Börsenwert von 11,5 Milliarden US-Dollar aus. Das Unternehmen hat sich im Juli 2011 eine Kreditlinie in Höhe von einer Milliarde US-Dollar gesichert. Damit soll die Finanzierung der weiteren Expansion auch dann sichergestellt sein, wenn der geplante Börsengang verschoben wird oder ausfällt.


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