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Weiße Magie: Sony baut ein Display mit weißem Zusatzpixel

Sony hat in ein Display für eine Digitalkamera ein zusätzliches viertes, weißes Pixel integriert. Damit ist das Display im Freien nicht nicht nur besser abzulesen, es soll auch 50 Prozent weniger Strom benötigen.
/ Andreas Donath
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Whitemagic Display mit weißen Zusatz-Pixeln (Bild: Sony)
Whitemagic Display mit weißen Zusatz-Pixeln Bild: Sony

Sonys neues Whitemagic-Display ergänzt die typische Rot-Grün-Blau-Ausstattung um ein viertes, weißes Pixel. Das 3 Zoll (7,62 cm) große Display soll damit heller erscheinen und 50 Prozent weniger Energie benötigen als vergleichbare Modelle in traditioneller Bauweise, weil dabei die Hintergrundbeleuchtung gedimmt werden kann.

Die Bildqualität und die Farbe sollen durch eine darauf abgestimmte Signalverarbeitung nicht verändert werden.

Der zweite Betriebsmodus schaltet sowohl die weißen Pixel als auch die Hintergrundbeleuchtung in voller Stärke ein, wodurch das Display im Freien besser abgelesen werden kann. Seine Auflösung liegt bei 640 x 480 Bildpunkten, wobei die weißen Pixel nicht mitgezählt werden.

Das Display kann ungefähr 60 Prozent des NTSC-Farbraums wiedergeben und erreicht ein Kontrastverhältnis von 1.000:1 bei Einblickwinkeln von 160 Grad. Im Energiesparmodus erreicht es eine Helligkeit von 470 Candela pro Quadratmeter bei einem Strombedarf von 225 Milliwatt, wobei die Hintergrundbeleuchtung 125 Milliwatt benötigt. Im Outdoor-Modus sollen 1.000 Candela bei 400 Milliwatt für das Display und 300 Milliwatt für die Hintergrundbeleuchtung erreicht werden.

Sonys Whitemagic-Display ACX432AKM(öffnet im neuen Fenster) soll Anfang Oktober 2011 auf den Markt kommen und wird im Großhandel rund 5.000 Yen kosten. Das sind umgerechnet rund 45 Euro. Nach Sonys Angaben spricht auch nichts gegen einen Einsatz des Displays in Smartphones.


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