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Krawalle in London: Lagerhalle von Sony abgebrannt

Aufgrund der Unruhen in London sind Lieferengpässe bei Sony-Produkten zu erwarten: Den Bränden fiel auch eine große Lagerhalle von Sony zum Opfer. Neben dem Konzern ist auch ein unabhängiges Plattenlabel betroffen.
/ Peter Steinlechner
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Brennendes Lagerhaus von Sony in Enfield (Bild: Luke MacGregor / Reuters)
Brennendes Lagerhaus von Sony in Enfield Bild: Luke MacGregor / Reuters

Am Morgen des 9. August 2011 ist eine Lagerhalle von Sony in Enfield abgebrannt, einem Stadtteil im Norden von London. In der von Sony DADC betriebenen Einrichtung waren vor allem beschreibbare Blu-rays, DVDs und CDs gelagert. Auch Spiele und Filme hatte Sony von Enfield aus vertrieben. Ebenfalls betroffen ist laut Medienberichten das unabhängige britische Musiklabel PIAS (u.a. Morcheeba, Joan as Police Woman).

Nach Angaben der Sony-Zentrale in Tokio gab es keine Verletzten, die Größe des Schadens ist noch nicht endgültig einschätzbar. Allerdings sind Lieferengpässe auf dem britischen, eventuell auch auf dem europäischen Markt zu erwarten. Laut BBC-Radio(öffnet im neuen Fenster) sollen Jugendliche kurz vor Ausbruch des Feuers mit Molotowcocktails bei der Lagerhalle gesehen worden sein - was wohl bedeutet, dass das Feuer im Rahmen der Krawalle von London ausgebrochen ist. Angeblich sollen auch Menschen gesehen worden sein, die elektronische Geräte aus der Einrichtung getragen haben.

Verärgerung in Spielerkreisen hat die Aussage eines Sprechers von Scotland Yard ausgelöst, der mehr oder weniger direkt die Action-Rennspielreihe Grand Theft Auto als eine Ursache für die Krawalle genannt hatte.


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