Nvidias Projekt Monterey

Highend-Grafik aus der Cloud aufs Handy

Auf der Grafikkonferenz Siggraph will Nvidia seine Lösung für "Virtual Graphics" vorstellen. Demnächst sollen mobile Geräte mit Tegra-Chips von Nvidia grafische Berechnungen von Servern im Internet anstellen lassen können.

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Telsa-Karten wie diese M2050 sollen mehr Workstation-Aufgaben bekommen.
Telsa-Karten wie diese M2050 sollen mehr Workstation-Aufgaben bekommen. (Bild: Nvidia)

So ähnlich wie das Cloud-Gaming von Onlive und anderen Anbietern will Nvidia laut Engadget auch sein "Virtual Graphics" genanntes System auslegen: Ein mobiles Gerät wie ein Smartphone mit Tegra-SoC dient als Client, auf dem auch die Anwendung ausgeführt wird. Dieses Programm kann sich aber der grafischen Kapazitäten eines Rechners in der Cloud bedienen. Dieser Server mit mehreren GPUs übernimmt die Berechnungen und schickt die fertigen Bilder an das mobile Gerät.

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Das auch "Projekt Monterey" genannte System ist vor allem für professionelle Anwendungen wie das Konstruktionssystem Catia geplant, das Nvidia namentlich nannte. Als Middleware sind unter anderem Citrix und Xenserver vorgesehen. Um die Fähigkeiten der Quadro-Karten diesen Paketen zur Verfügung zu stellen, will Nvidia sie in einer virtuellen Umgebung abbilden.

Das Ziel ist in jedem Fall die Berechnung von Grafik in der Cloud, wobei sich für den Client vom Windows-7-Notebook bis zum Smartphone eine so hohe Reaktionsgeschwindigkeit ergeben soll, wie von der Workstation gewohnt. Nvidia spricht hier vom "local look and feel".

Maximus für Lastverteilung auf Workstations

Für die Workstations selbst ist für eine Erweiterung ihrer Fähigkeiten ein anderes Projekt zuständig, das bisher unter dem Codenamen "Maximus" geführt wird. Ähnlich wie bei der automatischen Grafikumschaltung Optimus für Notebooks soll die Software die Rechenaufgaben an mehrere GPUs verteilen.

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Nvidia empfiehlt dafür eine kleine Quadro-GPU für die Grafikberechnungen und eine möglichst große Tesla-Karte für die allgemeine Rechenaufgaben. Die Nvidia-Treiber sollen die Aufgaben dabei transparent zwischen den Karten verteilen. Das brächte für professionelle Anwendungen eine Vereinfachung, weil das System automatisch so viel Rechenleistung anfordern kann, wie die Hardware zur Verfügung stellt.

Nvidia stellt in seinen Ankündigungen dabei die hohe Skalierfähigkeit heraus, die sich durch Hinzufügen weiterer GPUs ergeben soll. Wann Monterey und Maximus marktreif sein sollen, gab das Unternehmen noch nicht an.

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