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Sony: Notfallakku mit 2,4 kWh wird in zwei Stunden geladen

Stromausfälle bedeuten ein hohes Risiko für Unternehmen und Notstromaggregate sollen die Zeit überbrücken, bis das Stromnetz wieder funktioniert. Eine besonders schnell zu ladende Lösung hat Sony entwickelt.
/ Andreas Donath
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Bedienfeld Sony-Akku ESSP-2000 (Bild: Sony)
Bedienfeld Sony-Akku ESSP-2000 Bild: Sony

Der Sony-Akku ESSP-2000 ist 90 kg schwer und erreicht eine Kapazität von 2,4 kWh. Damit sollen im Notfall Geräte mit maximal 1.000 Volt-Ampere betrieben werden können, wenn der Strom über längere Zeit ausfällt. Dazu sind sechs Steckdosen vorhanden, allerdings mit den in Japan typischen Netzspannung von 100 Volt. Auf Wunsch kann das Gerät als unterbrechungsfreie Stromversorgung(öffnet im neuen Fenster) betrieben und während des Betriebs wieder geladen werden.

Der Akku basiert auf der Lithium-Eisen-Phosphat-Technik(öffnet im neuen Fenster) und soll innerhalb von zwei Stunden auf 95 Prozent seiner Kapazität aufgeladen werden können. Die Lebensdauer des Akkus gibt Sony mit 10 Jahren an. Die typische Selbstentladung liegt bei 5 Prozent im Monat.

Der ESSP-2000 wiegt 90 kg und misst 490 x 610 x 750 mm. Er soll ab September 2011 erhältlich sein und ungefähr 2 Millionen Yen kosten – rund 18.150 Euro. Ob das Gerät in modifzierter Form auch außerhalb Japans angeboten wird, ist nicht bekannt.


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