Abo
  • IT-Karriere:

Antiprotonen

Wissenschaftler entdecken Antimateriegürtel um die Erde

Wissenschaftler haben eine größere Menge Antiprotonen in der Atmosphäre entdeckt. Sie schließen daraus, dass es einen Gürtel aus Antimaterie um die Erde gibt.

Artikel veröffentlicht am ,
Van-Allen-Gürtel: Ring aus Antimaterie um die Erde
Van-Allen-Gürtel: Ring aus Antimaterie um die Erde (Bild: Nasa)

Ein Ring von Antimaterie umgibt offensichtlich die Erde. Ein Experiment an einem russischen Erdbeobachtungssatelliten hat die Antimaterieteilchen im inneren Van-Allen-Gürtel entdeckt.

Stellenmarkt
  1. UDG United Digital Group, Mainz, Herrenberg, Karlsruhe, Ludwigsburg, Hamburg
  2. Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V., Bonn

Die Van-Allen-Gürtel sind zwei Torus-förmige Areale aus geladenen Teilchen. Die energiereichen Teilchen stammen vom Sonnenwind und der kosmischen Strahlung. Kollidieren diese Partikel mit Molekülen aus der Atmosphäre, entstehen neue Partikel, die vom Erdmagnetfeld festgehalten werden. Der äußere Gürtel besteht aus leichteren, der innere aus schwereren Teilchen.

Gürtel aus Antiprotonen

Wissenschaftler haben schon vor einiger Zeit die Theorie aufgestellt, dass unter den neu entstandenen Partikeln auch Antimaterieteilchen sind. Dies konnten die Wissenschaftler um Piergiorgio Picozza von der Universität Tor Vergata in Rom bestätigen. Sie hätten einen Gürtel aus Antiprotonen um die Erde entdeckt, schreiben sie in der Ende des Monats erscheinenden Ausgabe des Fachmagazins Astrophysical Journal Letters. Ein Preprint ist auf dem Dokumentenserver Arxiv veröffentlicht worden.

Entdeckt wurden die Antimaterieteilchen von Payload For Antimatter Matter Exploration And Light-Nuclei Astrophysics (Pamela), einem wissenschaftlichen Experiment, das an dem russischen Erdbeobachtungssatelliten Resurs-DK1 sitzt. Resurs-DK1 kreist seit 2006 im inneren Van-Allen-Gürtel über dem Südatlantik um die Erde. Picozza ist der hauptverantwortliche Wissenschaftler des Pamela-Experiments.

Antiprotonen über dem Südatlantik

In einem Bereich erhöhter Strahlungsaktivität, der sogenannten Südatlantischen Anomalie (South Atlantic Anomaly, SAA) stellte Pamela zwischen Juli 2006 und Dezember 2008 28 Antiprotonen fest. Das Aufkommen der relativ schweren Antipartikel sei mehrere tausend Mal höher als durch normalen Teilchenzerfall, schreiben die Forscher und schlussfolgern, dass es einen Gürtel aus Antiprotonen um die Erde geben müsse, vergleichbar den Van-Allen-Gürteln.

Dieser Gürtel sei die größte Quelle von Antiprotonen in der Nähe der Erde, sagte Alessandro Bruno von der Universität in Bari, einer der Autoren des Aufsatzes der BBC. Kommen Antimaterieteilchen mit Materie in Berührung, werden sie ausgelöscht. Das geschehe vor allem in unteren Schichten der Atmosphäre. In einigen hundert Kilometer Höhe hingegen sei die Verlustrate deutlich geringer, so dass dort mehr Antiprotonen zu finden sein müssten.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Lenovo Legion Y530-15ICH für 699€ + Versand - Bestpreis!)
  2. (aktuell u. a. Sennheiser Momentum 2 Wireless für 199€ statt 229€ im Vergleich)
  3. 39€ + Versand (Bestpreis!)
  4. (aktuell u. a. Intel Core i5-9600K boxed für 229€ + Versand statt 247,90€ + Versand im...

GodsBoss 17. Apr 2013

Leider liegst du mit deiner Einschätzung daneben. Bei der Frage nach dem Verbleib der...

GodsBoss 17. Apr 2013

Die Evolutionsmechanismen sind Mutation und Selektion. Die sind für Menschen noch genau...

blablub 09. Aug 2011

Der Paritätsoperator ändert nicht den Spin (und auch keine Magentfelder oder allgemein...

fehlermelder 09. Aug 2011

Die Überschrift lautet: im ersten Abschnitt heißt es:

Baron Münchhausen. 09. Aug 2011

... um seinen Bauch. Er vermuttet mehr Materiegürtel auf der ganzen Welt.


Folgen Sie uns
       


Geräuschunterdrückung von drei ANC-Kopfhörern im Vergleich

Wir haben den neuen ANC-Kopfhörer von Audio Technica gegen die Konkurrenz von Bose und Sony antreten lassen. Im Video sind die Unterschiede bei der ANC-Leistung zwischen dem ATH-ANC900BT, dem Quiet Comfort 35 II und dem WH-1000XM3 deutlich hörbar.

Geräuschunterdrückung von drei ANC-Kopfhörern im Vergleich Video aufrufen
e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
e.Go Life
Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektroauto Skoda Citigo e iV soll 265 km weit fahren
  2. Eon-Studie Netzausbau kostet maximal 400 Euro pro Elektroauto
  3. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren

Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

Bethesda: Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt
Bethesda
Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt

Rund sechs Wochen lang hatte ich täglich viele spaßige und auch einige frustrierende Erlebnisse in Tamriel: Mittlerweile habe ich den Hexenkönig in TES Blades besiegt - ohne dafür teuer bezahlen zu müssen.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades erhält mehr Story-Inhalte und besseres Balancing
  2. Bethesda TES Blades ist für alle verfügbar
  3. TES Blades im Test Tolles Tamriel trollt

    •  /