Auto-Bahn

Nachrichtenaustausch auch ohne Mobilfunknetz und Internet

Mit Auto-Bahn könnten Mobiltelefone auch ohne Mobilfunknetz und Internetverbindung Nachrichten verschicken. Dabei bauen in Reichweite zueinander befindliche Geräte automatisch eine Verbindung über WLAN oder Bluetooth auf und reichen die Nachrichten weiter - etwa in Notfallsituationen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Auto-Bahn-App gibt es bereits für Android.
Die Auto-Bahn-App gibt es bereits für Android. (Bild: Screenshot von Golem.de)

Der Sicherheitsexperte Thomas Wilhelm hat sein privates Projekt Auto-BAHN auf der Defcon vorgestellt und am Wochenende bereits eine eigene App für Android-Geräte veröffentlicht. Mit Auto-Bahn können Mobiltelefone bei Bedarf über WLAN oder Bluetooth ein Ad-Hoc-Mesh-Netzwerk aufbauen, um Nachrichten zu verschicken, zu empfangen und an andere Geräte weiterzuleiten.

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Das könnte etwa in schlecht vernetzten Gebieten oder in Notsituationen ohne funktionierendes Mobilfunknetz oder Internet eine Kommunikation ermöglichen. Die Nachrichten hüpfen dabei von Mobiltelefon zu Mobiltelefon, bis sie am Ziel ankommen. Damit müssen Sender und Empfänger zwar keine unmittelbare Funkverbindung miteinander haben, die Übertragung dauert jedoch unter Umständen deutlich länger als es direkt über Mobilfunk oder Internet der Fall wäre.

"Das ultimative Projektziel ist es, die Smartphone-Hersteller dazu zu bringen, Auto-Bahn (oder ihre eigene Version) auf jedes Gerät zu bringen, das sie herstellen, so dass sich Bürger in Zeiten der Not rund um die Welt schnell mit Notdiensten, Familienmitgliedern und anderen verbinden können", heißt es auf der Auto-BAHN-Projektwebseite Hackerdemia.

Mit der am Samstag veröffentlichten App kann Auto -Bahn schon mit Android-Smartphones ausprobiert werden. Eine iPhone-Version soll folgen. In der Android-App sind derzeit vier Notrufoptionen vorgesehen, Feuer, Polizei, Medizin und Zombies. So lassen sich beispielsweise auch Zombie-Bisse melden, falls dieser eigentlich undenkbare Fall einmal eintreten sollte. Sinnvoll einsetzen lässt sich die App zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht, es fehlt etwa die Möglichkeit, bestimmte Adressaten auszuwählen und ihnen Nachrichten zu schicken.

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loeppel 09. Aug 2011

Das verhindert jegliche Kontrolle über den Datenverkehr. Das ist aber genau das war...

Vanger 09. Aug 2011

Diese Technik hat natürlich ihre konzeptionellen Vorteile, so ist eine Überlastung des...

Vanger 09. Aug 2011

Seit Jahrzehnten bekanntes Problem und wurde auch schon vor Jahrzehnten gelöst: Nennt...

Kein Kostverächter 09. Aug 2011

Also das Center for Disease Control in den USA hat zum Thema folgende Infos: http...



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