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SMSS

US-Armee testet Transportroboter

US-Soldaten müssen ihr Marschgepäck und andere Ausrüstungsgegenstände künftig nicht mehr selber tragen: Ein geländegängiger Transportroboter soll ihnen die Last abnehmen. Ab November will das US-Militär das Roboterfahrzeug in Afghanistan testen.

Artikel veröffentlicht am ,
SMSS: Geländegängiger Robotertransporter
SMSS: Geländegängiger Robotertransporter (Bild: Lockheed Martin)

Das US-Militär will das vom US-Rüstungsunternehmen Lockheed Martin entwickelte Roboterfahrzeug Squad Mission Support System (SMSS) in Afghanistan testen. Ab Herbst sollen vier der unbemannten Transporter die US-Soldaten in Afghanistan unterstützen.

Sechsrädriger Roboterjeep

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SMSS ist ein sechsrädriger, geländegängiger Roboterjeep. Das Fahrzeug ist 3,30 Meter lang und damit laut Lockheed derzeit das größte Roboterfahrzeug (Unmanned Ground Vehicle, UGV), das die US-Armee einsetzt. Gedacht ist es als Transporter: Es soll Soldaten im Einsatz begleiten und ihnen das Gepäck sowie weitere Ausrüstung abnehmen. Mit gut 540 Kilogramm kann das 1,7 Tonnen schwere Gefährt beladen werden.

Das UGV verfügt über eine Reihe von Sensoren zur Navigation, darunter das Satellitennavigationssystem GPS, das Laser-basierte Entfernungsmesssystem Light Detection And Ranging (Lidar) sowie Infrarot- und herkömmliche Kameras.

Ferngesteuert

Das SMSS wird normalerweise von einem schweren Transporthubschrauber wie dem Boeing CH-47 Chinook zum Einsatzort geflogen. Dort kann es auf drei verschiedene Arten eingesetzt werden. Eine davon: Das Fahrzeug wird ferngesteuert. Ein Soldat hält eine Fernsteuerung in der Hand mit einem Monitor, auf dem er die Bilder der SMSS-Kameras sieht. Mit Hilfe eines Joysticks lenkt er das UGV.

  • SMSS ist ein robotischer Transporter. (Foto: Lockheed Martin)
  • Das Fahrzeug ist durchaus geländegängig. (Foto: Lockheed Martin)
  • Der Roboter wird ferngesteuert,... (Foto: Lockheed Martin)
  • ..., kann aber auch autonom nach GPS-Wegpunkten navigieren. (Foto: Lockheed Martin)
SMSS ist ein robotischer Transporter. (Foto: Lockheed Martin)

Eine andere Möglichkeit ist, das SMSS einer bestimmten Person folgen zu lassen: Die Sensoren werden auf die Person eingestellt, und das Fahrzeug folgt ihr auf Schritt und Tritt. Das SMSS kann aber auch autonom operieren. Dazu wird eine Strecke mit GPS-Wegpunkten definiert, die das Roboterfahrzeug dann automatisch abfährt. Das SMSS kann also als unbemannter Transporter Stützpunkte oder Außenposten mit Gütern versorgen. Die Reichweite des Fahrzeugs beträgt gut 200 Kilometer.

Vierbeiniger Transportroboter

SMSS ist nicht der einzige Transportroboter, der für die US-Armee entwickelt wurde. Das US-Unternehmen Boston Dynamics hat vor einigen Jahren den Laufroboter Big Dog vorgestellt. Vorbild des Roboters war nicht, wie der Name nahelegt, ein Hund, sondern ein Maultier.

Der robotische Vierbeiner ist knapp 1 Meter lang und knapp 80 Zentimeter hoch. Der Roboter selbst wiegt 110 Kilogramm und kann mit 150 Kilogramm beladen werden. Angetrieben wird Big Dog von einem Zweitaktmotor, was einen etwas merkwürdigen Eindruck hinterlässt

Nachfolger von Big Dog

Derzeit arbeitet Boston Dynamics an einem Nachfolger, dem Legged Squad Support System (LS3), ebenfalls im Auftrag der Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa). LS3 soll unter anderem auch durchs Wasser waten können, mehr Nutzlast transportieren und vor allem leiser werden - Big Dog bringt es immerhin auf 95 Dezibel.

LS3 soll im kommenden Jahr einsatzbereit sein. Dann werden die vier SMSS ihren Test bereits hinter sich gebracht haben: Die UGV werden im November nach Afghanistan gebracht. Das Pilotprojekt ist auf drei Monate angelegt.



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C00kie 21. Dez 2011

Och, keine Sorge. Das Ding kann doch nur 540 kg Nutzlast tragen... das reicht gerade so...

Anonymer Nutzer 09. Aug 2011

Vorsichtig!!! Nicht mit Steinen werfen wenn man selbst im Glashaus steht. Dann gehörst...

Anonymer Nutzer 08. Aug 2011

Die Kosten dafür und für deren kriegerischen Aktivitäten und dazugehörigen Überwachungsma...

Lokster2k 08. Aug 2011

lol...hammer^^ Oft reicht es, etwas zu drucken um es als glaubwürdig/seriös darzustellen^^


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