Abo
  • IT-Karriere:

Lineage & Co.

Goldfarming für Nordkoreas Nuklearprogramm

Nordkorea verdient angeblich am internationalen Geschäft mit dem Goldfarming in Onlinerollenspielen. Mit den Erlösen soll das Regime sein Nuklearprogramm finanzieren und Luxusgüter für das Militär kaufen. Nordkorea bestreitet das jedoch.

Artikel veröffentlicht am ,
Lineage
Lineage (Bild: NC Soft)

Das Land Nordkorea steckt angeblich hinter einer ganzen Armee von Programmierern und Hackern, die Geld mit dem Goldfarming in Onlinerollenspielen verdienen. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf die Polizei in Südkorea, wo Anfang August 2011 mehrere Personen festgenommen wurden. Ihnen wird vorgeworfen, hinter den Aktivitäten von rund 30 jungen Computerspielern zu stecken. Alle gemeinsam sollen sich Zugang zu MMORPGs wie dem in Asien extrem populären Lineage und zu Dungeon and Fighter verschafft haben. Das geschah angeblich mithilfe einer eigens programmierten Software, mit der Bots automatisch Erfahrungspunkte sammeln konnten. Die Punkte und die Software sollen dann über Foren verkauft worden sein.

Stellenmarkt
  1. Hogrefe-Verlag GmbH & Co. KG, Göttingen
  2. BG-Phoenics GmbH, Hannover

Die meisten der jetzt Festgenommenen sollen zwar aus Südkorea stammen, aber an Eliteuniversitäten in Nordkorea ausgebildet worden sein. Außerdem sollen sie von einer Unterorganisation der dort herrschenden kommunistischen Partei geführt und genötigt worden sein, einen großen Teil ihrer Gewinne nach Pjöngjang zu schicken. Die Gruppe soll nach Auskunft der Polizei in weniger als zwei Jahren über sechs Millionen US-Dollar verdient haben.

In Nordkorea wandere das Geld über einen Geheimdienstableger mit dem ominösen Namen "Office 39" direkt in einen Fond, mit dem Diktator Kim Jong-il sein Nuklearprogramm finanziere und mit dem er das Militär des Landes durch Geschenke von westlichen Luxusprodukten bei Laune halte, berichtet die New York Times. Nach Angaben der Zeitung hat Nordkorea die Vorwürfe zurückgewiesen. Es handle sich um eine südkoreanische Verschwörung.

Goldfarming ist ebenso wie das Geschäft mit Bots für alle größeren Publisher von Onlinerollenspielen ein Problem. Blizzard geht derzeit aggressiv gegen eine Reihe von Unternehmen vor, die entsprechende Software für World of Warcraft verkaufen. Frogster Interactive hat kürzlich vor dem Landgericht Hamburg eine Klage gegen den Betreiber eines Forums gewonnen, in dem illegal Gold für Runes of Magic angeboten wurde. In beiden Fällen gab es allerdings keinerlei Hinweise auf Kontakte zu asiatischen Hintermännern.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,99€
  2. (-80%) 9,99€
  3. (-78%) 6,50€
  4. 2,49€

Baron Münchhausen. 10. Aug 2011

8:00 bis 15:00 Schule, 15:30 bis 18:00 WoW Farmen. Leistung wird auch benotet!

DER GORF 10. Aug 2011

Hungersnöte gibt es in NK momentan keine (jedenfalls keine von denen ich wüsste), Elite...

Baron Münchhausen. 09. Aug 2011

WO steht , dass das alle waren? Dumme annahmen, die im Gehirn von selbst wachsen.

Baron Münchhausen. 09. Aug 2011

Wer lesen und denken kann ist klar im vorteil. Wo steht im Artikel, dass sie alle solche...

Baron Münchhausen. 09. Aug 2011

Spielspaß zu generieren ist aber teurer als Farmer zu jagen und statements abzugeben.


Folgen Sie uns
       


Raspberry Pi 4B vorgestellt

Nicht jedem dürften die Änderungen gefallen: Denn zwangsläufig wird auch neues Zubehör fällig.

Raspberry Pi 4B vorgestellt Video aufrufen
Watch Dogs Legion angespielt: Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee
Watch Dogs Legion angespielt
Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee

E3 2019 Elitesoldaten brauchen wir nicht - in Watch Dogs Legion hacken und schießen wir auch als Pensionistin für den Widerstand. Beim Anspielen haben wir sehr über die ebenso klapprige wie kampflustige Oma Gwendoline gelacht.


    Wolfenstein Youngblood angespielt: Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?
    Wolfenstein Youngblood angespielt
    "Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?"

    E3 2019 Der erste Kill ist der schwerste: In Wolfenstein Youngblood kämpfen die beiden Töchter von B.J. Blazkowicz gegen Nazis. Golem.de hat sich mit Jess und Soph durch einen Zeppelin über dem belagerten Paris gekämpft.
    Von Peter Steinlechner


      5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
      5G-Auktion
      Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

      Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
      Eine Analyse von Achim Sawall

      1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
      2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
      3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

        •  /