Ausstieg

SiS will keine PC-Chipsätze mehr produzieren

In Zukunft will sich Silicon Integrated Systems, kurz Sis, auf Chipsätze für kleine Boxen und TV-Geräte konzentrieren. Aus dem Chipsatzgeschäft im PC-Bereich zieht sich der Chipentwickler laut einem Bericht fast komplett zurück.

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Sis' Zukunft liegt bei Chips für Android-Systeme.
Sis' Zukunft liegt bei Chips für Android-Systeme. (Bild: Silicon Integrated Systems)

PC-Chipsätze soll es von Sis bald nicht mehr geben, das berichtet Digitimes. Vorhandene Bestellungen sollen noch ausgeliefert werden. Geplant ist, bis zum Ende des Jahres 2011 das Geschäft mit PC-Chipsätzen einzustellen. Der Rückzug bedeutet nicht, dass der Chipsatz für die Xbox 360, den Sis liefert, ebenfalls nicht mehr produziert wird. Hier will Sis laut Digitimes weiter liefern.

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Auf der Webseite von Sis sind mittlerweile kaum noch Hinweise auf das einst große PC-Chipsatzgeschäft zu finden. Bereits zur Computex hatte Sis betont, es wolle sich auf Produkte für Touchgeräte, TV-Geräte und Mediaboxen konzentrieren. Dazu gehören beispielsweise Android-basierte SoCs wie der Sis681. Im PC-Geschäft ist Sis in den vergangenen Jahren kaum noch aufgefallen.

Die Notwendigkeit für den Strategiewechsel, von dem Digitimes berichtet, spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen wider. Laut den publizierten Zahlen im Bereich Investor Relations sind Sis' Einnahmen teils drastisch eingebrochen. Rund 30 Prozent weniger Einnahmen wurden in diesem Jahr erzielt. Besonders deutlich waren die Einbußen im Mai und Juni 2011. So fielen die Summen gegenüber dem Vorjahr um jeweils 42 Prozent. In absoluten Zahlen ausgedrückt hat Sis beispielsweise im Mai 2010 noch Produkte für 307 Millionen Neue Taiwan Dollar verkauft. Ein Jahr darauf waren es nur noch 176 Millionen TWD (etwa 4,2 Millionen Euro).

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