Abo
  • Services:

Rage angespielt

Der Cartoon-Kampf-Kuchen von id Software

Wolfenstein, Doom, Quake und demnächst möglicherweise Rage: Bislang hat sich jede Spielereihe von id Software zum Genreklassiker entwickelt. Golem.de konnte die ersten zwei Stunden des Ego-Shooters anspielen - und mit Chefentwickler Tim Willits darüber reden, was die Engine von Rage mit Kuchenbacken zu tun hat.

Artikel veröffentlicht am ,
Rage
Rage (Bild: id Software)

"Welcome to the future": Diese Begrüßung bekommen wir kurz nach dem Start der Kampagne von Rage zu hören. Gemeint ist sie als Willkommensgruß in einer postapokalyptischen Welt, aber der Spieler kann sie auch als Hinweis auf neueste Grafikalgorithmen von id-Chefprogrammierer John Carmack verstehen. Die wohl wichtigste technische Neuerung der id-Tech-5-Engine in Rage dürften die Megatexturen sein, durch die jeder Quadratmeter ein unverwechselbares Aussehen bekommt. Im Video erklärt Chefentwickler Tim Willits die Details, und was es mit dem "Backen" von Texturen auf sich hat.

Inhalt:
  1. Rage angespielt: Der Cartoon-Kampf-Kuchen von id Software
  2. Noch kleinere Grafikprobleme

Keine spektakuläre Landschaft, sondern das Innere eines ziemlich kleinen Bunkers ist das erste, was wir in der Kampagne von Rage zu sehen bekommen. Der Spieler erwacht rund 100 Jahre nach einem Einschlag des - tatsächlich existierenden und nicht ganz ungefährlichen - Asteroiden 99942 Apophis aus dem Tiefschlaf. Sobald die Hauptfigur die Luke öffnet, sieht sie allerdings in die gleißende Sonne. Ein paar Momente später offenbart sich dann ein spektakulärer Anblick: Wir stehen in einem gewaltigen Canyon, tief unten im Tal schwappt realistisch animiertes Wasser.

  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
  • Rage
Rage

Nach ein paar Metern blicken wir aus wenigen Zentimetern Entfernung plötzlich ins Auge eines blutrünstigen Mutanten, der ein paar Sekunden später glücklicherweise von Kugeln getroffen wird und zusammenbricht. Zu verdanken ist das einem gewissen Dan Hagar, dem ersten Verbündeten, der nach ein paar Begrüßungsworten einen Beifahrerplatz in seinem Mad-Max-Buggy anbietet, und den Spieler dann in sein Versteck chauffiert.

Dort bekommt der Spieler im Gespräch mit Dan Hagar seine erste Mission zugeteilt: Ganz in der Nähe gibt es ein Banditenlager und das muss vollständig beseitigt werden - keine Überlebenden. Dan drückt dem künftigen Helden einen Revolver in die Hand. Außerdem gibt's die Erlaubnis, per Quad zum Feind zu sausen. Den Weg markieren kleine Punkte auf der Minimap, das Fahrgefühl ist angenehm und unkompliziert. Das Versteck der Gegner entpuppt sich als riesige Höhle direkt hinter einer Hängebrücke; bevor wir uns durch deren Inneres kämpfen, müssen wir allerdings erst eine längere Ladezeit überstehen.

Stellenmarkt
  1. Radeberger Gruppe KG, Frankfurt am Main
  2. KW-Commerce GmbH, Berlin

In der Höhle wartet spannend inszenierte, aber letztlich klassische Ballerkost auf den Spieler: Nach und nach greift einer der Banditen an - einige rennen einfach auf uns zu, andere schwingen sich von Vorsprüngen und springen dann fast in unser Feuer hinein. Nach einer kurzen Zwischensequenz lernen wir in der Höhle eine der Neuerungen von Rage kennen: den Defibrillator. Um uns im Falle unseres Todes wieder zum Leben zu erwecken, müssen wir uns mit einem - nicht sehr schön gemachten - Menü im richtigen Moment einen Stomschlag verpassen, damit unser virtuelles Herz neu zu schlagen beginnt. Praktischerweise bekommen so gut wie alle Feinde in unmittelbarer Nähe einen für sie tödlichen Blitzschlag verpasst. Der Defi steht grundsätzlich immer bereit, benötigt aber eine gewisse Zeit, um sich aufzuladen. Wer also zu oft ins Gras beißt, muss in Rage notfalls vom letzten Speicherpunkt an neu beginnen.

Noch kleinere Grafikprobleme 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 99€ (Bestpreis!)
  2. 99,95€ (Vergleichspreis ca. 130€)
  3. 18,99€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand)
  4. 219,90€

Nalith 04. Okt 2011

was ist denn hier bitte los? das ist ja ne fast genauso unsinnige debatte wie "welche...

Aviscall 11. Aug 2011

Erst im Artikel schreiben, dass es doof ist, dass man was tuen muss um einen Gegner...

tilmank 07. Aug 2011

Andererseits finden sich da auch Open Source-Idealisten und so weiter. Ich fände aber an...

Crass Spektakel 04. Aug 2011

Ich kann jedem nur empfehlen sich Borderlands im Coop-Modus zusammen mit ein paar...

macray 04. Aug 2011

Wenn ich mir die vielen Bilder auf der ersten Seite anschaue frage ich mich, wieso alle...


Folgen Sie uns
       


HMD zeigt das Nokia 210 (MWC 2019)

Das Nokia 210 ist ein 2,5G Featurephone.

HMD zeigt das Nokia 210 (MWC 2019) Video aufrufen
Security: Vernetzte Autos sicher machen
Security
Vernetzte Autos sicher machen

Moderne Autos sind rollende Computer mit drahtloser Internetverbindung. Je mehr davon auf der Straße herumfahren, desto interessanter werden sie für Hacker. Was tun Hersteller, um Daten der Insassen und Fahrfunktionen zu schützen?
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Alarmsysteme Sicherheitslücke ermöglicht Übernahme von Autos
  2. Netzwerkanalyse Wireshark 3.0 nutzt Paketsniffer von Nmap
  3. Sicherheit Wie sich "Passwort zurücksetzen" missbrauchen lässt

FreeNAS und Windows 10: Der erste NAS-Selbstbau macht glücklich
FreeNAS und Windows 10
Der erste NAS-Selbstbau macht glücklich

Es ist gar nicht so schwer, wie es aussieht: Mit dem Betriebssystem FreeNAS, den richtigen Hardwarekomponenten und Tutorials baue ich mir zum ersten Mal ein NAS-System auf und lerne auf diesem Weg viel darüber - auch warum es Spaß macht, selbst zu bauen, statt fertig zu kaufen.
Ein Erfahrungsbericht von Oliver Nickel

  1. TS-332X Qnaps Budget-NAS mit drei M.2-Slots und 10-GBit-Ethernet

Uploadfilter: Der Generalangriff auf das Web 2.0
Uploadfilter
Der Generalangriff auf das Web 2.0

Die EU-Urheberrechtsreform könnte Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten stark behindern. Die Verfechter von Uploadfiltern zeigen dabei ein Verständnis des Netzes, das mit der Realität wenig zu tun hat. Statt Lizenzen könnte es einen anderen Ausweg geben.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Uploadfilter EU-Kommission bezeichnet Reformkritiker als "Mob"
  2. EU-Urheberrecht Die verdorbene Reform
  3. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter EU-Unterhändler einigen sich auf Urheberrechtsreform

    •  /