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Cloudscan: Alte Scanner mit dem Browser reaktivieren

Scanner , für die es keine Netzwerktreiber gibt, können mit dem Browser-Plugin Cloudscan weiter verwendet werden. Dazu sind nur ein Webbrowser, ein Rechner und die Software Cloudscan notwendig.
/ Andreas Donath
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Cloudscan-Oberfläche (Bild: Scanworks Software)
Cloudscan-Oberfläche Bild: Scanworks Software

Einfache Scanner können nur von dem Rechner aus benutzt werden, mit dem sie per USB verbunden sind. Fehlende Treiber für neue Betriebssysteme bedeuten schnell das Aus für diese Geräte. Mit Cloudscan können sie jetzt weiterhin genutzt werden. Dazu wird nur ein Browser benötigt.

Cloudscan ermöglicht das Einscannen in den Formaten PDF oder TIFF, was für die meisten Zwecke ausreichen wird. Die Softwarekomponente Sharedscanner wird auf dem Rechner installiert, an dem der Scanner angeschlossen wurde. Er muss die Standardschnittstelle Twain unterstützen, was aber für die meisten Geräte, mit Ausnahme einiger weniger Dokumentenscanner - kein Problem darstellt.

Die Cloudscan-Software(öffnet im neuen Fenster) für Windows erstellt einen kleinen Webserver, der vom Browser aus angesprochen werden kann. Die Steuerung erfolgt über eine Webseite, die mit dem Internet Explorer, Firefox, Opera und Chrome unter beliebigen Betriebssystemen genutzt werden kann. Eine Softwareinstallation auf den Clients ist nicht erforderlich.

Neben dem Download der gescannten Datei als PDF oder TIFF können die Daten auch als PDF zu Google Docs exportiert werden. Cloudscan ist kostenlos. Lediglich die optionale Softwarekomponente Remotetwain(öffnet im neuen Fenster) , mit der ein USB-Scanner zu einem echten Netzwerkscanner umgewandelt wird, ist kostenpflichtig. Damit wird der Scanvorgang nicht über den Browser sondern über die normale Twain-Schnittstelle beliebiger Bildsoftware angesprochen. Remotetwain wird ab 29 US-Dollar angeboten.


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