Abo
  • Services:
Anzeige
SPD-Chef Sigmar Gabriel
SPD-Chef Sigmar Gabriel (Bild: Tobias Schwarz/Reuters)

Nicht nur Polizeipräsenz

SPD-Chef will mehr soziales Verhalten im Internet

SPD-Chef Sigmar Gabriel
SPD-Chef Sigmar Gabriel (Bild: Tobias Schwarz/Reuters)

SPD-Parteichef Sigmar Gabriel würde das Internet gerne sicherer machen. Das erfordere jedoch mehr Geld, mehr qualifiziertes Personal für Polizei und Staatsanwaltschaften - und eine Unterstützung durch die Internet-Community.

Im Interview mit Bild am Sonntag hat SPD-Chef Sigmar Gabriel gesagt, dass sich auch mit einem gigantischen Sicherheitsapparat Anschläge wie in Norwegen nicht mit absoluter Gewissheit verhindern ließen. Die Reaktion der Norweger, demonstrativ an der offenen Gesellschaft festzuhalten, bezeichnete er als vorbildlich.

Anzeige

Dennoch ist es laut Gabriel nötig, dass Polizei und Staatsanwaltschaften im Internet und in sozialen Netzwerken Präsenz zeigen. Dafür sei es jedoch nötig, ihnen "endlich mehr Geld" und mehr qualifiziertes Personal zur Verfügung zu stellen.

Auch das Verhältnis der Internet-Community zu Polizei und Justiz müsse sich ändern, sagte Gabriel. "Gelegentlich werden Hetze, Beleidigungen oder gar Bedrohungen als eine Art Folklore hingenommen", moniert der Politiker. "Hier haben die Nutzer des Internets eine Verantwortung dafür, dass solche Dinge zur Anzeige gebracht werden."

Gabriel ist der Meinung, dass in den sozialen Netzen "auch soziale Regeln gelten" müssen. Aufrufe zum Rassenhass oder gar zu Mordtaten seien auch im Internet strafbar. Dennoch dürfte man nicht so tun, als sei das Internet schuld an den Anschlägen in Norwegen.

Uhl fordert mehr Überwachung

Anders hielt es Hans-Peter Uhl von der CSU, für den der Traum vom freien Internet ein Albtraum ist. Um Anschläge wie in Norwegen zu verhindern, forderte Uhl eine Überwachung von Internetverkehr und Telefongesprächen in Deutschland sowie eine schnelle Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung. Die Vorratsdatenspeicherung hätte nach dem Stand der Erkenntnisse jedoch laut Grünen-Fraktionsgeschäftsführer Volker Beck kein einziges Menschenleben retten können.

Am 22. Juli 2011 ließ Anders Behring Breivik im Regierungsviertel von Oslo eine Bombe losgehen. Auf der Ferieninsel Utøya erschoss er anschließend Teilnehmer eines sozialdemokratischen Jugendcamps. Insgesamt tötete er 77 Menschen. Breivik hatte seine offenbar faschistisch motivierte Tat lange geplant und das Internet zur Selbstdarstellung genutzt. Trotz staatlicher Überwachung fiel er nicht auf. Breivik muss sich nun vor Gericht verantworten.


eye home zur Startseite
Der Kaiser! 16. Jan 2012

Derzeit ist das falsche Wort..

Lusel 04. Aug 2011

Ja ich kann die Pseudo Problemlösungen der Politik auch nicht mehr hören. Die machen es...

Anonymer Nutzer 02. Aug 2011

Stimmt. Er hätte ebenso gut aussagen können: "Ich will mehr Überwachung weil ich den...

Anonymer Nutzer 02. Aug 2011

nur weil diese Typen und etliche ihrer Wähler zu dämlich im Umgang mit dem Internet sind...

FrankTzFL1977 01. Aug 2011

vorerst lokal und nach Prüfung durch die Polizei oder eines freien Vereins auch global...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. flexis AG, Stuttgart
  2. BAGHUS GmbH, München
  3. DRÄXLMAIER Group, Garching
  4. T-Systems International GmbH, Leinfelden-Echterdingen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 77,00€ (Bestpreis!)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


  1. Nokia 3, 5 und 6

    HMD Global bringt drei Nokia-Smartphones mit Android

  2. Moto G5 und Moto G5 Plus im Hands on

    Lenovos kompakte Mittelklasse ist zurück

  3. Handy-Klassiker

    HMD Global bringt das Nokia 3310 zurück

  4. Galaxy Tab S3 im Hands on

    Samsung präsentiert Oberklasse-Tablet mit Eingabestift

  5. Galaxy Book im Hands on

    Samsung bringt neuen 2-in-1-Computer

  6. Mobilfunk

    "5G muss weit mehr als LTE bieten"

  7. UHS-III

    Neuer (Micro-)SD-Karten-Standard schafft über 600 MByte/s

  8. Watch 2 im Hands on

    Huaweis neue Smartwatch soll bis zu 21 Tage lang durchhalten

  9. LG G6 im Hands on

    Schlankes Smartphone hat zwei Kameralinsen

  10. P10 und P10 Plus im Hands on

    Huaweis neues P10 kostet 600 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Der große Ultra-HD-Blu-ray-Test (Teil 2): 4K-Hardware ist nichts für Anfänger
Der große Ultra-HD-Blu-ray-Test (Teil 2)
4K-Hardware ist nichts für Anfänger
  1. Der große Ultra-HD-Blu-ray-Test (Teil 1) 4K-Filme verzeihen keine Fehler
  2. Deutsche Verkaufszahlen Unberechtigter Jubel über die UHD-Blu-ray
  3. 4K Blu-ray Sonys erster UHD-Player kommt im Frühjahr 2017

Anet A6 im Test: Wenn ein 3D-Drucker so viel wie seine Teile kostet
Anet A6 im Test
Wenn ein 3D-Drucker so viel wie seine Teile kostet
  1. Bat Bot Die Fledermaus wird zum Roboter
  2. Kickstarter / NexD1 Betrugsvorwürfe gegen 3D-Drucker-Startup
  3. 3D-Druck Spanische Architekten drucken eine Brücke

LineageOS im Test: Das neue Cyanogenmod ist fast das alte Cyanogenmod
LineageOS im Test
Das neue Cyanogenmod ist fast das alte Cyanogenmod
  1. Ex-Cyanogenmod LineageOS startet mit den ersten fünf Smartphones
  2. Smartphone-OS Cyanogenmod ist tot, lang lebe Lineage

  1. Re: Festival Handy

    Technik Schaf | 04:15

  2. Was bitte ist kluglaut ?

    Technik Schaf | 04:09

  3. Re: Was sind denn die Schwächen von LTE?

    Vögelchen | 04:01

  4. Re: Noch drei Jahre, bis 2020 benutzbar

    Django86 | 03:50

  5. Re: tl; dr; MacBooks sind nur für iOS-Entwicklung...

    das_mav | 03:36


  1. 21:13

  2. 20:32

  3. 20:15

  4. 19:00

  5. 19:00

  6. 18:45

  7. 18:10

  8. 17:48


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel