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OMAP

TI will angeblich seine ARM-Sparte verkaufen

Nach schwachen Quartalszahlen will Texas Instruments unbestätigten Berichten zufolge seine Abteilung für ARM-Chips loswerden. Der mögliche Käufer ist noch nicht bekannt, für Marktbeobachter sind aber AMD und seine Investoren die heißesten Kandidaten.

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Der OMAP 5 mit zwei A15-Kernen
Der OMAP 5 mit zwei A15-Kernen (Bild: TI)

Charlie Demerjian von Semiaccurate will erfahren haben, dass die Planungen von TI weit fortgeschritten sind, seine ARM-Technologie zu verkaufen. Das Unternehmen steht derzeit unter Druck, weil der Gewinn im letzten Quartal um 13 Prozent zurückging. Schuld daran war vor allem das Erdbeben in Japan, bei dem zwei Chipfabriken von TI schwer beschädigt wurden.

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Mit der OMAP-Serie von ARM-SoCs, die unter anderem in Smartphones und Tablets zum Einsatz kommen, ist TI derzeit einer der Anbieter mit den modernsten Produkten. So hat das Unternehmen erst kürzlich den OMAP 5 angekündigt, von dem noch 2011 erste Muster ausgeliefert werden sollen.

Das System-on-a-Chip wäre dann der erste Baustein, bei dem zwei Kerne im Design Cortex-A15 zum Einsatz kommen. Diese Architektur ist die jüngste Entwicklung von ARM. Weil auch noch zwei einfachere Kerne vom Typ Cortex-M4 auf dem OMAP 5 sitzen, kann das SoC auch als erster ARM-Quad-Core bezeichnet werden.

AMD, Google, Intel und Nvidia kommen in Frage

Damit konkurriert TI mit Nvidia, dessen vier Kerne des Tegra 3 aber noch nicht mit Cortex-15-Technik versehen sind. Daher gilt Nvidia Semiaccurate zufolge auch als einer der möglichen Käufer für die OMAP-Sparte von TI. Auch Intel käme dem Bericht zufolge dafür in Frage - das ist aber eher unwahrscheinlich, weil das Unternehmen dann eingestehen müsste, dass der Atomprozessor eben doch nicht in absehbarer Zeit für Tablets und Smartphones sparsam genug gemacht werden kann.

Auch Google führt Semiaccurate als Interessenten an, am wahrscheinlichsten erscheinen Demerjian aber AMD und dessen arabisches Investorenkonglomerat ATIC. AMD hat seine ursprünglich zusammen mit ATI übernommene ARM-Sparte erst Anfang 2009 an Qualcomm verkauft, und lässt seitdem Tablets links liegen. Im Mai 2011 gab es erste Spekulationen über einen Wiedereinstieg von AMD ins ARM-Geschäft, die das Unternehmen aber dementierte. AMDs ehemalige Fertigungssparte Globalfoundries unterhält zudem eine Technologiepartnerschaft mit ARM.

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dreamtide11 01. Aug 2011

vielen Dank für die Antwort. Das Beben hatte ich bei den Überlegungen nicht mehr auf dem...

BasAn 01. Aug 2011

Im Gegensatz zu x86-Prozessorherstellern gibt es bei den ARM-Herstellern Konkurrenz...


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