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Neues Namensschema: Nokia verabschiedet sich von alten Namen

Mit dem Smartphone Nokia 500 führt Nokia auch ein neues Namensschema für seine Produkte ein. Künftig gibt es nur noch Nummern, keine Buchstaben mehr. Das bisher verwendete System aus Buchstaben und Zahlen funktioniert nicht.
/ Jens Ihlenfeld
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Nokia 6110 aus dem Jahr 1998 (Bild: Nokia)
Nokia 6110 aus dem Jahr 1998 Bild: Nokia

Nokia will seinen Kunden nicht länger vorschreiben, was sie mit ihren Geräte tun sollen. Nutzte Nokia bislang Buchstaben in seinen Produktbezeichnungen, um deutlich zu machen, für welche Zielgruppe ein Gerät gedacht ist, fallen diese künftig weg. Es gibt in Zukunft also keine E-Serie, X-Serie oder C-Serie mehr.

Künftig werden die verschiedenen Nokia-Telefone nur noch durch Nummern gekennzeichnet, wie es Nokia früher schon einmal gemacht hat. Dadurch sollen laut Nokia die Produkte auch besser vergleichbar werden. Die aktuellen Bezeichnungen seien für Kunden zum Teil verwirrend und der Unterschied zwischen einem C7 und einem X7 kaum transparent. Noch komplizierter ist es mit Namen wie C3 und C3-01, die zwar sehr ähnlich sind, aber für sehr unterschiedliche Geräte verwendet werden.

Zudem könnten Menschen ganz gut mit Nummern umgehen, heißt es in Nokias Blog(öffnet im neuen Fenster) : Die Logik "Je größer die Nummer, desto mehr bekommt man" werde allgemein verstanden.

Künftig soll die erste von drei Ziffern der Produktbezeichnung signalisieren, welche Geräte mehr oder weniger kosten und mehr oder weniger Funktionen bieten. Ein Nokia 900 wäre also das High-End Gerät und ein Nokia 100, das so bislang nicht angekündigt wurde, würde das unter Ende der Produktreihe kennzeichnen.

Die beiden anderen Ziffern werden zur einheitlichen Identifikation der einzelnen Modelle genutzt. Nokia kann entsprechend diesem Schema also 99 Modelle in einem Preis- und Leistungsbereich anbieten, bevor das Schema an seine Grenzen stößt.

Den Anfang macht das Nokia 500, weiter Modelle werden folgen.


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