Abo
  • Services:

Apples App-Store-Klage

Amazon akzeptiert keine neuen Android-Apps aus Deutschland

Amazon hat deutsche Android-Entwickler darüber informiert, dass sie vorerst keine neuen Android-Anwendungen in Amazons Appstore einstellen dürfen. Grund ist Apples laufende Klage gegen Amazon wegen der Verwendung des Begriffs Appstore.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon akzeptiert keine neuen Android-Anwendungen aus Deutschland.
Amazon akzeptiert keine neuen Android-Anwendungen aus Deutschland. (Bild: Golem.de)

Amazon hat deutsche Entwickler von Android-Anwendungen per E-Mail darüber informiert, dass sie vorerst keine neuen Anwendungen in Amazons Appstore einstellen dürfen. Begründet wird dieser Schritt mit der laufenden App-Store-Klage von Apple. Laut Amazon sind davon offenbar nur deutsche Anbieter betroffen, weil es eine entsprechende Klage Apples in Deutschland gibt. Nähere Details dazu gibt es nicht. In Deutschland ist Amazons Appstore bisher für Endkunden nicht verfügbar.

Stellenmarkt
  1. Amprion GmbH, Pulheim
  2. Robert Bosch GmbH, Wetzlar

In der Golem.de vorliegenden E-Mail von Amazon heiße es, es gebe im Appstore-Entwicklerportal für Entwickler mit dem Standort Deutschland keine Möglichkeit mehr, neue Android-Anwendungen einzustellen. Amazon will schon bald wieder neue Android-Anwendungen deutscher Anbieter akzeptieren, hat aber keinen Zeitplan dafür genannt.

Amazon verweist auf Apples Klage wegen der Verwendung des Begriffs Appstore. Zuletzt musste Apple eine Schlappe hinnehmen. Denn Amazon darf seinen Softwareshop für Android-Anwendungen vorerst weiterhin Appstore nennen. Apple wollte Amazon per einstweiliger Verfügung die Nutzung des Begriffs untersagen.

Im März 2011 ging der Amazon Appstore für die Android-Plattform an den Start. Apple reichte Klage gegen Amazon ein, weil der Begriff Appstore die Markenrechte von Apple verletze.

Apple will sich die Marke App Store vom US-Patent- und Markenamt schützen lassen. Dagegen hatte Microsoft Anfang 2011 Widerspruch eingelegt. Nach Ansicht von Microsoft handele es sich beim Begriff App Store um eine Bezeichnung, die für Softwareshops allgemein üblich sei. Dem hatte Apple widersprochen.

Microsoft argumentiert dabei ähnlich wie Amazon. Für beide Unternehmen ist App Store mittlerweile ein gebräuchlicher Begriff für Softwareshops für mobile Anwendungen. Sie beziehen sich dabei auf eine Rede von Apple-Chef Steve Jobs vom Oktober 2010. Darin hatte Jobs den Begriff App Store stellvertretend für andere Softwareshops im Internet verwendet. Beide Unternehmen sehen das als Beleg dafür, dass App Store in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen und kein Apple-spezifischer Begriff ist.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. (-80%) 11,99€
  3. 2,99€
  4. (-78%) 1,11€

lissi99 12. Okt 2011

da weiß ich ja garnicht mehr was ich mit meinem 20EUR Amazon Aktionscode machen soll...

fehlermelder 01. Aug 2011

App-Store kann doch kaum schwerer zu schützen sein als blu-ray, oder?

GodsBoss 01. Aug 2011

Sagt wer? Ich verbinde mit "App Store" eine Art Shop, in dem es Anwendungen zu kaufen...

fehlermelder 01. Aug 2011

ok, das ist jetzt off-topc. Aber bekommt ihr hier die selbe generische Werbung...

Dragos 01. Aug 2011

wo ist das Problem? Amazon ist kein Ebay! was machen die?


Folgen Sie uns
       


Nintendo E3 2018 Direct - Golem.de Live

Wir zeigen uns enttäuscht von fehlenden Infos zu Metroid 4, erfreut vom neuen Super Smash und entzückt vom neuen Fire Emblem.

Nintendo E3 2018 Direct - Golem.de Live Video aufrufen
Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt US-Regierung gibt der Nasa nicht mehr Geld für Mondflug

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

    •  /