WebOS

HP finanziert Softwareanbietern die App-Entwicklung

Softwareanbieter haben von HP Geld erhalten, damit sie Applikationen für WebOS entwickeln. Damit will HP erreichen, dass vor allem das neue WebOS-Tablet Touchpad zum Marktstart einigermaßen interessante Anwendungen vorweisen kann.

Artikel veröffentlicht am ,
HPs Chef bezahlt Softwareanbieter für die Entwicklung von WebOS-Apps
HPs Chef bezahlt Softwareanbieter für die Entwicklung von WebOS-Apps (Bild: Getty Images)

HP hat Softwareanbietern Geld dafür gezahlt, dass sie Anwendungen für WebOS entwickeln, berichtet die Wirtschaftswoche. Mit diesem Schritt will HP vor allem den Verkauf des ersten WebOS-Tablets namens Touchpad ankurbeln. Zum Touchpad-Marktstart gab es zahlreiche Softwareunternehmen, die ihre Anwendungen auch für das WebOS-Tablet angekündigt hatten.

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Wer sich für das Touchpad interessierte, vermutete also, dass Softwareanbieter für das WebOS-Tablet entwickelten, weil sie die Plattform für lukrativ hielten oder zumindest bedeutend fanden. Keine der beiden Vermutungen ist offenbar zutreffend, wenn nun bekannt wird, dass sich die Softwareentwicklung von HP für ihre Dienste haben bezahlen lassen.

Zum Teil habe HP die Kosten für die komplette Entwicklung einer Anwendung übernommen. In anderen Fällen habe HP einen Teil der Entwicklungskosten übernommen, zitiert die Wirtschaftswoche nicht namentlich genannte Informanten. Dazu soll HP die Berliner Firma Yoc beauftragt haben. Diese bestätigte, dass es zwischen Yoc und HP einen Vertrag gibt, wollte aber nichts zum Inhalt sagen.

HPs WebOS-Plattform hat es schwer im Tabletmarkt. Neben Apples führender iOS-Plattform ist auch Googles Android eine starke Konkurrenz für HP. Auch im Smartphone-Segment blieb WebOS ein Nischenbetriebssystem, auch nachdem HP Palm übernommen hatte. Vor allem bei der Softwarevielfalt kann es WebOS weder mit Android noch mit iOS aufnehmen. Selbst für Microsofts Windows-Phone-7-Plattform gibt es schon mehr Anwendungen als für WebOS.

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Allerdings soll Microsoft für Windows-Phone-7-Anwendungen ähnliche Methoden wie HP angewandt haben. Auch Microsoft bezahlte laut Wirtschaftswoche Softwareanbieter dafür, für die Smartphone-Plattform Windows Phone 7 zu entwickeln. Dennoch enttäuschen die Verkaufszahlen von Windows-Phone-7-Smartphones, obwohl sie von mehreren namhaften Geräteherstellern angeboten werden.

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sebi2k1 01. Aug 2011

Sollen die armen Foxconn-Mitarbeiter noch länger schuften um die deine Smartphone...

sebi2k1 01. Aug 2011

Kann man mit dem TouchPad auf die SMS vom Veer zugreifen? Beim Pre 2 geht dass noch...

sebi2k1 01. Aug 2011

Das frage ich mich auch! Auch ein Markt mit nur einem Anbieter (Monopol) ist ein Markt...



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