Abo
  • Services:

Windows Phone 7

Microsoft sammelt WLAN-Daten und ermöglicht Bewegungsprofile

US-Berichten zufolge sammeln Smartphones mit Windows Phone 7 ständig ortsbezogene Daten über WLANs und übermitteln sie an Microsoft. Diese Daten sind auch von außen zugänglich, so dass sich Bewegungsprofile von Anwendern erstellen lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Steve Ballmer bei der Vorstellung von Windows Phone 7
Steve Ballmer bei der Vorstellung von Windows Phone 7 (Bild: Emmanuel Dunand/AFP/Getty Images)

In einem Artikel von Cnet werden schwere Vorwürfe gegen Microsoft erhoben. Das Unternehmen soll in regelmäßigen Abständen die von einem Smartphone mit Windows Phone 7 gefundenen WLANs an das Unternehmen melden. Diese Informationen soll der Konzern in Datenbanken sammeln, die über den Onlinedienst live.com auch von außen zugänglich sind. Daraus lassen sich Bewegungsprofile der Smartphones und damit deren Benutzer erstellen.

Stellenmarkt
  1. Membrain GmbH, Hamburg, Stuttgart
  2. Clariant SE, Sulzbach (Taunus)

Wie die Informationen zugänglich sind, und ob dazu etwa eine Sicherheitslücke ausgenutzt werden muss, geht aus dem Bericht nicht hervor. Cnet beruft sich auf die Forschungsergebnisse von Elie Burstzein, der am Stanford Security Lab tätig ist. Der Wissenschaftler will seine Erkenntnisse erst in der kommenden Woche auf der Black-Hat-Konferenz in Las Vegas ausführlich vorstellen. Beunruhigend ist, dass Cnet nach eigenen Angaben einen Zugriff auf die Daten über das API von live.com selbst nachvollziehen konnte.

Dass mobile Geräte Informationen über die WLANs in ihrer Umgebung sammeln, ist an sich nicht ungewöhnlich. Auch iPhones und Android-Smartphones tun das, um ihren Standort festzustellen. Das ist unter anderem nützlich, wenn das Gerät nicht über einen GPS-Empfänger verfügt oder die GPS-Satelliten wie in Gebäuden gerade nicht empfangen werden können. Auch eine schnellere Ortung, bevor die Satelliten gefunden sind, ist so möglich.

Die Geräte müssen für diese Dienste bekannte und unbekannte WLANs in einer Datenbank eintragen und die Empfangsstärke mit Werten an bekannten Orten abgleichen. Dazu verwendet beispielsweise Google auch die umstrittenen WLAN-Daten aus seinen Street-View-Fahrzeugen. Microsoft arbeitet Cnet zufolge für seinen Dienst Bing Maps ebenso. Google hatte sich bereits verpflichtet, in Zukunft keine WLAN-Daten mehr zu speichern.

Schlecht gesicherte Positionsdaten sind seit langem ein Kritikpunkt von besorgten Anwendern und Datenschützern. Auch Apple musste seine Behandlung dieser Informationen ändern, als bekannt wurde, dass sie nicht nur dauerhaft in den Smartphones gespeichert, sondern auch auf den heimischen Rechner übertragen wurden. Zudem sammelten die Apple-Geräte auch dann Daten, wenn der Benutzer die Ortungsdienste ausdrücklich ausgeschaltet hatte.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,99€
  2. 4,99€
  3. 14,99€
  4. 2,99€

JeanClaudeBaktiste 01. Aug 2011

na da findest du nur apple-user die ihr gerät auf pump gekauft haben ;)

joek_de 31. Jul 2011

Schau dir mal die MS Produkte vom 1975 - 2011 an. Dann fragst Du dich ob Sie überhaupt...

Threat-Anzeiger 31. Jul 2011

du glaubst wirklich, dass microsoft ihre eigene schnüffelei nicht in der Firewall erlauben?

scrumm3r 30. Jul 2011

Aus diesem Grund kauf ich nichts von Microsoft.

scrumm3r 30. Jul 2011

http://thepulplist.com/wp-content/uploads/2010/03/hannibal_lecter_silence_of_the_lambs...


Folgen Sie uns
       


Coup Elektroroller in Berlin - Kurzbericht

Coup lädt bis zu 154 Akkus in Berlin an einer automatischen Ladestation für 1.000 Elektroroller auf.

Coup Elektroroller in Berlin - Kurzbericht Video aufrufen
Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

Shadow of the Tomb Raider im Test: Lara und die Apokalypse Lau
Shadow of the Tomb Raider im Test
Lara und die Apokalypse Lau

Ein alter Tempel und Lara Croft: Diese Kombination sorgt in Shadow of the Tomb Raider natürlich für gewaltige Probleme. Die inhaltlichen Unterschiede zu den Vorgängern sind erstaunlich groß, aber trotz guter Ideen vermag das Action-Adventure im Test nicht so richtig zu überzeugen.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Square Enix Systemanforderungen für Shadow of the Tomb Raider liegen vor
  2. Shadow of the Tomb Raider angespielt Lara und die Schwierigkeitsgrade
  3. Remasters Tomb Raider 1 bis 3 bekommen neue Engine

    •  /