Abo
  • Services:

Innovationsverharzung

Google kauft im Android-Rechtsstreit Patente von IBM

Der Internetkonzern muss sich mit Patenten wappnen, um den milliardenschweren Rechtsstreit um Android zu bewältigen. Dafür hat Google jetzt bei IBM Patent eingekauft. Google-Chefjustiziar Kent Walker sucht weiter nach Auswegen.

Artikel veröffentlicht am ,
Android-Roboter
Android-Roboter (Bild: Sophos)

Google hat ein Patentpaket von IBM erworben. Das teilte der Internetkonzern der Nachrichtenagentur Bloomberg mit. "Wie viele Technologieunternehmen kaufen wir von Zeit zu Zeit Patente, die für unser Geschäft relevant sind", erklärte ein Unternehmenssprecher in einer E-Mail. Angaben zum finanziellen Volumen des Patentkaufs von IBM wurden nicht gemacht.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. Hanseatisches Personalkontor, Bremen

Google-Chefjustiziar Kent Walker hatte in dieser Woche erklärt: "Die IT-Branche hat ein großes Problem. Softwarepatente wirken auf die Innovationsfähigkeit wie eine Art Verharzung." Es sei schwer, den besten Weg zu finden, weil es so viele Rechtsstreitigkeiten gebe, sagte Walker. "Wir erkunden eine Vielzahl von verschiedenen Dingen." Gegen Googles mobiles Betriebssystem Android laufen mindestens sechs Patentrechtsklagen.

Android ist laut IDC mit einem Marktanteil von 38,9 Prozent das wichtigste Smartphone-Betriebssystem. Apple kommt mit Apple iOS auf 18,2 Prozent. Android wird gegenwärtig täglich auf 550.000 Smartphones aktiviert, doch der Konzern verfügt nur über ein dünnes Patentportfolio im Bereich Mobile und Telekommunikation, weshalb Google mit milliardenschweren Schadensersatzforderungen angreifbar ist. Google besitzt laut der Datenbank des US-Patentamts (United States Patent and Trademark Office) 728 Patente, mehrheitlich im Themenbereich Internetsuche. Apple hält über 4.000 US-Patente, Microsoft hat über 18.000 Schutzrechte gesichert.

Nach einer Niederlage bei der Versteigerung eines Patentpakets von Nortel soll Google versuchen, den Patenthändler und Mobilfunkentwickler Interdigital zu kaufen. Walker hat den Bericht zu Interdigital nicht bestätigt. Interdigital besitzt über 1.300 Patente.

Google-Aufsichtsratschef Eric Schmidt hatte am 20. Juli 2011 angekündigt, HTC im Android-Rechtsstreit mit Apple zu helfen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. und 4 Spiele gratis erhalten
  3. und 20€ Steam-Guthaben geschenkt bekommen
  4. 83,90€

tingelchen 29. Jul 2011

Du denkst nicht in den richtigen Bahnen. eine Idee kann man auch klauen. Man klaut sie...


Folgen Sie uns
       


Das Abschlussgespräch zur E3 2018 (Analyse, Einordnung, Zuschauerfragen) - Live

Im Abschlussgespräch zur E3 2018 berichten die Golem.de-Redakteure Peter Steinlechner und Michael Wieczorek von ihren Eindrücken der Messe, analysieren die Auswirkungen auf die Branche und beantworten die Fragen der Zuschauer.

Das Abschlussgespräch zur E3 2018 (Analyse, Einordnung, Zuschauerfragen) - Live Video aufrufen
Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

Battlefield 5 Closed Alpha angespielt: Schneller sterben, länger tot
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt
Schneller sterben, länger tot

Das neue Battlefield bekommt ein bisschen was von Fortnite und wird allgemein realistischer und dynamischer. Wir konnten in der Closed Alpha Eindrücke sammeln und erklären die Änderungen.
Von Michael Wieczorek

  1. Battlefield 5 Mehr Reaktionsmöglichkeiten statt schwächerer Munition
  2. Battlefield 5 Closed Alpha startet mit neuen Systemanforderungen
  3. Battlefield 5 Schatzkisten und Systemanforderungen

VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  2. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge
  3. VR-Brillen Google experimentiert mit Lichtfeldfotografie

    •  /