Abo
  • Services:

Freier Video-Standard

Zwölf Patentinhaber erheben Ansprüche auf WebM

Im Februar 2011 begann die Lizenzorganisation MPEG LA die Suche nach Patenten, die essenziell für Googles freien Webvideo-Standard WebM sind, was als Vorbereitung eines Angriffs auf WebM gesehen wird. Mittlerweile haben sich zwölf Inhaber solcher Patente zusammengefunden.

Artikel veröffentlicht am ,
Droht Google eine Patentklage wegen WebM?
Droht Google eine Patentklage wegen WebM? (Bild: WebM-Projekt)

Die MPEG LA ist bei ihrer Suche nach WebM-Patenten nach eigenen Angaben erfolgreich gewesen: Es haben sich zwölf Patentinhaber zusammengefunden, die nach Ansicht der MPEG LA für WebM essenzielle Patente halten, berichtet Jan Ozer von Streaming Media.

Stellenmarkt
  1. TUI Deutschland GmbH, deutschlandweit
  2. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach

Die im Rahmen der Suche eingereichten Patente wurden von der MPEG LA dahingehend geprüft, ob sie zumindest in Teilen zur Implementierung von VP8, dem in WebM genutzten Video-Codec, notwendig sind. Patente von zwölf Patentinhabern bestanden diesen Test und könnten in einen Patentpool für WebM aufgenommen werden. Ob es wirklich zur Einrichtung eines Patentpools kommt, ist aber noch nicht entschieden.

Solche Patentpools werden gebildet, um die für eine Technologie erforderlichen Patente zu bündeln und gemeinsam zu lizenzieren. Eine Garantie, dass damit alle Patentansprüche abgedeckt werden, gibt es nicht. Die MPEG LA verwaltet unter anderem einen Patentpool für das WebM-Konkurrenzformat H.264.

Das Vorgehen der MPEG LA darf getrost als Angriff auf Googles freies Videoformat WebM betrachtet werden, denn die Idee hinter dem WebM-Projekt besteht gerade darin, einen freien Codec anzubieten, der ohne Lizenzierung von Patenten genutzt werden kann. Den Industriestandard H.264 lehnen vor allem Open-Source-Anbieter ab, da sich die Notwendigkeit des Erwerbs von Patentlizenzen nicht mit der Open-Source-Idee vereinbaren lässt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 199€ (Vergleichspreis 265,99€)
  2. 269€ (Vergleichspreis 319€)HP Pavilion 32
  3. 3,82€

spanther 30. Jul 2011

Stimmt :) Dann hast du in letzter Zeit kein Youtube besucht...

spanther 30. Jul 2011

Genauso wie bei Musik- oder Filmindustrie sind das halt nur "Rechteverwerter" ;) Ein...

Lokster2k 29. Jul 2011

http://en.wikipedia.org/wiki/Female_urination_device ? ;-)

Benjamin_L 29. Jul 2011

Siehe: http://www.phoronix.com/scan.php?page=article&item=s2tc_s3tc_fix&num=1

GodsBoss 29. Jul 2011

Nein. Wäre H.264 frei, gäbe es längst eine Implementierung in Firefox und WebM hätte nie...


Folgen Sie uns
       


iPad 2018 - Test

Das neue iPad hat vertraute Funktionen, die es teilweise zu diesem Preis aber noch nicht gegeben hat. Wir haben uns Apples neues Tablet im Test angeschaut.

iPad 2018 - Test Video aufrufen
Mobilfunk: Was 5G im Bereich Security bringt
Mobilfunk
Was 5G im Bereich Security bringt

In 5G-Netzwerken werden Sim-Karten für einige Anwendungsbereiche optional, das Roaming wird für Netzbetreiber nachvollziehbarer und sicherer. Außerdem verschwinden die alten Signalisierungsprotokolle. Golem.de hat mit einem Experten über Sicherheitsmaßnahmen im kommenden 5G-Netzwerk gesprochen.
Von Hauke Gierow

  1. Mobilfunk Nokia erwartet ersten 5G-Start noch dieses Jahr in den USA
  2. IMSI Privacy 5G macht IMSI-Catcher wertlos
  3. DAB+ Radiosender hoffen auf 5G als Übertragungsweg

Blue Byte: Auf dem Weg in schöner generierte Welten
Blue Byte
Auf dem Weg in schöner generierte Welten

Quo Vadis Gemeinsam mit der Universität Köln arbeitet Ubisoft Blue Byte an neuen Technologien für prozedural generierte Welten. Producer Marc Braun hat einige der neuen Ansätze vorgestellt.

  1. Influencer Fortnite schlägt Minecraft
  2. Politik in Games Zwischen Völkerfreundschaft und Präsidentenprügel
  3. Förderung Spielebranche will 50 Millionen Euro vom Steuerzahler

Adblock Plus: Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern
Adblock Plus
Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern

Der Bundesgerichtshof hat im Streit um die Nutzung von Werbeblockern entschieden: Eyeo verstößt mit Adblock Plus gegen keine Gesetze. Axel Springer hat nach dem Urteil angekündigt, Verfassungsbeschwerde einreichen zu wollen.

  1. Urheberrecht Easylist muss Anti-Adblocker-Domain entfernen

    •  /