Java 7: JDK 7 veröffentlicht
Die finale Version des Java Developer Kit 7 (JDK 7) ist von Java-Betreuer Oracle freigegeben worden. Erstmals seit vier Jahren und der Übernahme von Sun durch Oracle ist damit eine neue Version der Entwicklerplattform veröffentlicht worden. JDK 7 unterstützt zahlreiche neue Funktionen. Die Sicherheit(öffnet im neuen Fenster) wurde unter anderem durch die Unterstützung von TLS 1.1 und 1.2 sowie TLS Renegotiation erhöht und der JSSE-Client unterstützt Server Name Indication (SNI). Zudem kann Elliptic Curve Cryptography (ECC) zur Verschlüsselung verwendet werden.
Mit Non-Blocking I/O 2.0(öffnet im neuen Fenster) wurde die Zugriffsgeschwindigkeit auf Dateisysteme erhöht. Mit dem Zip File System Provider(öffnet im neuen Fenster) wird der Inhalt einer Jar-Datei ebenfalls als Dateisystem behandelt.
Die Schnittstelle Swing wurde ebenso erweitert wie die 2D-Funktionen. Zusätzlich erhält der XML-Stack neue APIs(öffnet im neuen Fenster) , etwa JAXP-, JAXB- und JAX-WS, sowie ein erweiterten JMX-Agent (Java Management Extensions) aus Oracles Java Virtual Machine Jrockit.
Die Java Virtual Machine (JVM) verwendet den Garbage-First Collector(öffnet im neuen Fenster) statt wie bisher den Concurrent-Mark-Sweep-Collector (CMS). Der Garbage-First Collector soll für die Verwendung auf Mehrkern-Servern und reichlich Arbeitsspeicher optimiert worden sein und sich besser skalieren lassen als sein Vorgänger. Zudem unterstützt die JVM auch weitere angepasste dynamische Skriptsprachen, etwa Jython(öffnet im neuen Fenster) , JRuby(öffnet im neuen Fenster) oder das auf Javascript basierende Rhino(öffnet im neuen Fenster) .
Das JDK 7 steht in einer 32- und 64-Bit-Version für Linux und Windows zum Download bereit(öffnet im neuen Fenster) . Zusätzlich ist das Java Developer Kit 7 für Solaris in 32- und 64-Bit-Versionen sowie für Sparc-Rechner erhältlich. Eine Übersicht über Neuerungen in Java beziehungsweise in JDK 7 hat Oracle auf seinen Webseiten veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) .
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