ICQ: Update schließt XSS-Sicherheitslücke

Die kürzlich entdeckte Cross-Site-Scripting-Schwachstelle(öffnet im neuen Fenster) in den Benutzerprofilen des ICQ-Clients ist geschlossen. ICQ hat die Sicherheitslücke über das integrierte Updatesystem verteilt. Benutzer müssen nicht eine neue Version der Software herunterladen und installieren. In einer E-Mail an Golem.de bestätigte ICQ, dass es sich um die von dem Berliner Entwickler und Sicherheitsexperten Levent " noptrix(öffnet im neuen Fenster) " Kayan entdeckte Schwachstelle handelt.

Von der XSS-Schwachstelle waren die ICQ-Benutzerprofile betroffen. Über ein Javascript konnte über gekaperte Session-IDs anderer Benutzer auf den Client und das darunter liegende Betriebssystem zugegriffen werden. ICQ will die Verwendung von Benutzer-IDs nochmals überprüfen und absichern. Zudem werde die Software auf weitere Schwachstellen überprüft, schrieb ein ICQ-Entwickler.
Laut Kayan werden Ein- und Ausgaben in Profileinträgen nicht hinreichend überprüft und bereinigt. Kayan hatte zuvor die XSS-Schwachstelle in Skype gefunden und beschrieben .



