Abo
  • Services:

Flashmob-Partys

Innenminister Friedrich rügt Facebook

Polizeieinsätze wegen Facebooks Flashmob-Partys sollen Kosten im sechsstelligen Bereich verursachen. Bundesinnenminister Friedrich hat sich jetzt persönlich des Themas angenommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Hans-Peter Friedrich
Hans-Peter Friedrich (Bild: Johannes Eisele/AFP/Getty Images)

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat die Betreiber sozialer Netzwerke aufgefordert, gegen Flashmob-Partys vorzugehen. "Netzwerke wie Facebook müssen hier zumindest das von ihrer Seite Mögliche tun, um Fehlbedienungen oder einen offensichtlichen Missbrauch zu verhindern", sagte Friedrich der Rheinischen Post.

Stellenmarkt
  1. Lidl Digital, Neckarsulm
  2. Ipsos GmbH, Nürnberg

Das Thema sei in verschiedenen Bundesländern zu einem "akuten Problem geworden". Die Einsätze von Polizisten bei Flashmob-Partys und die Einsatzkosten würden stark zunehmen. Laut der Rheinischen Post seien Kosten im sechsstelligen Bereich entstanden.

Facebook Deutschland hatte zugesagt, polizeilichen Hinweisen auf anonyme Masseneinladungen sofort nachzugehen. Einladungen von Nutzerkonten mit gefälschten Angaben würden sofort gesperrt. Das Unternehmen habe sich aber geweigert, nicht mehr standardmäßig in den Einstellungen für eine Veranstaltung das Attribut "öffentlich" zu vergeben.

Anfang Juni 2011 hatte eine Hamburger Jugendliche versehentlich über Facebook Tausende zu ihrem 16. Geburtstag eingeladen. Teile der 1.500 ungebetenen Gäste randalierten teilweise vor ihrem Elternhaus. 100 Polizisten rückten an.

Das Problem der Flashmob-Partys wird auf der Innenministerkonferenz erörtert. Der saarländische Innenminister Stephan Toscani (CDU) erklärte, dass rechtliche Möglichkeiten, ein flächendeckendes Aufenthaltsverbot auszusprechen, nicht bestünden. Die Polizei könne nur in begrenztem Umfang Vorkontrollen durchführen. In dem Fall einer eskalierten Flashmobparty in Heusweiler hatte der Betreiber des sozialen Netzwerks den Aufruf gelöscht. Toscani: "Allerdings findet in solchen Fällen eine Ausweichkommunikation in anderen Diensten und Foren statt, es entwickelt sich eine Eigendynamik."



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 149,90€ + Versand (im Preisvergleich ab 184,95€)
  2. 399€ (Vergleichspreis ab 467€)

Lusel 04. Aug 2011

Wenn ein Politker nur dämliche Kommentare abgibt, muss ich als Steuerzahler dann...

Anonymer Nutzer 28. Jul 2011

Oha Tingelchen Vergeben ist etwas wunderbares. Allerdings gibt es Grenzen die man nicht...

Anonymer Nutzer 28. Jul 2011

wer einen Überwachungsstaat anstrebt der sollte sich auch über die Kosten dazu im Klaren...

redwolf 28. Jul 2011

Der ist eh als Handpuppe der politische Arm des BKA Chefs.

redwolf 28. Jul 2011

Er erfüllt also die klassische Rolle eines CDU Innenministers.


Folgen Sie uns
       


Macbook Air 2018 - Test

Nach mehreren Jahren spendiert Apple dem Macbook Air ein neues Gehäuse. Trotzdem ist es keine Referenz mehr für Kompaktheit und Gewicht. Das Notebook kann durch andere Dinge trotzdem überzeugen.

Macbook Air 2018 - Test Video aufrufen
Yuneec H520: 3D-Modell aus der Drohne
Yuneec H520
3D-Modell aus der Drohne

Multikopter werden zunehmend auch kommerziell verwendet. Vor allem machen die Drohnen Luftbilder und Inspektionsflüge und vermessen. Wir haben in der Praxis getestet, wie gut das mit dem Yuneec H520 funktioniert.
Von Dirk Koller


    IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
    IMHO
    Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

    Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
    Ein IMHO von Michael Wieczorek

    1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
    2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
    3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

    Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
    Drahtlos-Headsets im Test
    Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

    Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
    Ein Test von Oliver Nickel

    1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
    2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
    3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

      •  /