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Chiphersteller

Chefin von Globalfoundries in Dresden geht

Die Umstrukturierungen bei AMDs ehemaliger Fertigungssparte, nun Globalfoundries genannt, setzen sich fort. Die erst im Januar 2011 angetretene Chefin der Dresdener Fab1 verlässt das Unternehmen, ein Nachfolger ist noch nicht gefunden.

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Lithographiebereich der Fab 1 mit gelber Beleuchtung
Lithographiebereich der Fab 1 mit gelber Beleuchtung (Bild: Golem.de, Nico Ernst)

Elke Eckstein, seit Januar 2011 Leiterin der Fab 1 von Globalfoundries in Dresden, verlässt laut einer knappen, per E-Mail verbreiteten Mitteilung des Unternehmens den Chiphersteller. Eckstein, seit 2008 Mitarbeiterin von Globalfoundries, war erst im Januar 2011 als Nachfolgerin des langjährigen Dresden-Chefs Udo Nothelfer bestimmt worden. Dieser hatte die Firma einige Monate zuvor verlassen.

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Übergangsweise wird Kay Chai Ang, bisher Chef der weltweiten Abteilung für 300-Millimeter-Wafer, die Fab 1 in Dresden leiten. Ein dauerhafter Nachfolger wird noch gesucht. Der deutsche Standort ist für Globalfoundries der wichtigste, denn nur dort werden bisher Chips in Massenstückzahlen mit modernen Strukturbreiten hergestellt. Wie die Arbeit in der Dresdner Chipfabrik abläuft, zeigt der Report "In der Wiege der Phenoms" von Golem.de.

Der Abgang Ecksteins nach nur sieben Monaten ist ein weiterer Schritt im Austausch des Managements bei Globalfoundries. Bereits Mitte Juni 2011 hatte das mehrheitlich im Besitz der Regierung von Abu Dhabis befindliche Unternehmen die Konzernspitze gewechselt, das setzt sich nun offenbar auch in den regionalen Abteilungen fort.

Als einer der Gründe für den Führungswechsel gilt AMDs Unzufriedenheit über die Produktionsausbeute (yield) bei 32-Nanometer-Prozessoren. AMD ist nach der Abspaltung seiner Fertigungssparte, aus der Globalfoundries hervorging, der wichtigste Auftraggeber des neuen Unternehmens. Erst kürzlich wurde bekannt, dass sich auch der Marktstart von AMDs nächster Highend-CPU mit Bulldozer-Architektur, die Serie FX, weiter verzögern könnte.



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