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Benchmarks

Die neuen Air-Modelle benutzen weiterhin Ultra-Low-Voltage-CPUs. Das lässt erst einmal befürchten, dass die Leistung drunter leidet. Ein Blick in Intels CPU-Datenbank Ark offenbart aber, dass diese CPUs Turboboost unterstützen. Im Bedarfsfall und solange es die Temperatur zulässt, wird auf 2,3 bis 2,7 GHz hochgetaktet. Das ist nahe an den Fähigkeiten von Normalspannungs-CPUs der zweiten Core-i-Generation.

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Dementsprechend überraschten auch die Cinebench R11.5-Benchmarks mit guten Zahlen. Für einen groben Vergleich beziehen wir alte Werte unseres Macbook-Pro-13-Kurztests vom März 2011 in die Bewertung ein. Ein ein bis zwei Jahre altes Macbook Pro 13 mit Core 2 Duo kommt auf Werte zwischen 1,25 und 1,38 Punkten im CPU-Benchmark. Diese Werte schlägt das Macbook Air sehr deutlich trotz ULV-CPU mit 2,19 Punkten für das Macbook Air 13 (Core i5-2557M) und 1,93 Punkten für das kleine Macbook Air mit 11,6-Zoll-Display (Core i5-2467M). An ein aktuelles Macbook Pro 13 mit Core i7 kommen die Air-Modelle aber nicht heran, denn das schafft um die 3 Punkte.

Selbst der ULV-Prozessor unserer Testgeräte profitiert also recht deutlich vom Turboboost und Hyperthreading. Die Unterschiede zwischen den beiden ULV-CPUs erklären sich durch den maximalen Turboboost. 2,3 GHz schafft das kleine Macbook Air. Das große Modell hat 400 MHz höheren Takt.

  • Unser Testmuster hat 4 GByte Speicher. Zu sehen ist auch eine andere Build-Nummer von Mac OS X 10.7.
  • Auflösung des 11,6-Zoll-Modells
  • Die interne SSD ist schnell voll.
  • Der Arbeitsspeicher ist aufgelötet und kann deswegen nicht erweitert werden.
  • Macbook Air 11
  • Benchmarkergebnisse des Macbook Air 13. Die Ergebnisse sind mit unserem 11,6-Zoll-Modell vergleichbar.
  • 13-Zoll-Testmuster
  • Mit 256 GByte Speicher kommt der Anwender länger aus.
  • Macbook Air mit 11,6-Zoll-Display (oben) und 13,3-Zoll-Display (unten). (Bilder: Andreas Sebayang)
  • Per Thunderbolt wird ein MAc zu einer externen Festplatte mit Akku.
  • Thunderbolt-Kabel im Macbook Air
  • Unterschiedliches Reflexionsverhalten. Das 13-Zoll-Gerät ist angenehmer.
  • Einige Symbole wurde verändert. Außerdem gibt es jetzt eine Tastaturbeleuchtung.
  • Die linke Seite ist bei beiden Modellen gleich...,
  • rechts gibt es hingegen einen Unterschied. Nur das 13-Zoll-Modell hat einen Kartenleser.
  • Macbook Air 11 und 13 übereinander.
Benchmarkergebnisse des Macbook Air 13. Die Ergebnisse sind mit unserem 11,6-Zoll-Modell vergleichbar.

Die ULV-CPUs der Air-Modelle schlagen alte Core-2-Duo-Prozessoren recht deutlich und damit erst recht die alten Macbook-Air-Modelle mit einem ULV-Core-2-Duo. Theoretisch drosseln die neuen Air-Modelle nach einiger Zeit, da die Kühlung für die hohe Last nicht ausgelegt ist. Wir konnten nach einer Stunde Starcraft 2 allerdings keine niedrigeren Cinebench-Werte erkennen. Da wir die tatsächliche Taktfrequenz nicht auslesen konnten, können wir aber nicht ausschließen, dass der Core i5 in der ULV-Version nicht bereits zur Benchmark-Laufzeit bereits drosselt und den Turboboost nicht mehr voll ausnutzt. Die MSR Tools zeigten leider nichts an.

Die Cinebench-GPUs-Tests decken sich weitgehend mit den Werten des Macbook Pro 13. 11,43 FPS waren es beim großen Macbook Air und damit exakt so viel, wie beim Macbook Pro 13. Das 11,6-Zoll-Modell fällt etwas ab und erreicht nur 10,12 FPS.

In der Praxis bedeutet das, dass Spiele wie Starcraft 2 in mittleren Einstellungen und bei nativer Auflösung spielbar sind. Die Bildrate liegt in der Regel oberhalb der 20 Bilder/s. Für Eve Online reicht die Bildrate eingeschränkt aus. Im Weltall hat der Spieler keine Probleme und hohe Bildraten jenseits der 30 FPS bei der nativen Auflösungen. Das Wandern in den neuen Kapitänsquartiere von Eve Online macht aber überhaupt keinen Spaß. Bildraten unter 10 FPS sind normal in den Standardgrafikeinstellungen. Manchmal und insbesondere beim Macbook Air 13 bricht die Bildrate sogar unter 4 FPS ein. Für Portal 2 wiederum reicht die Leistung des Macbook Airs aus.

Zu den SSD-Benchmarks sei angemerkt, dass Apple auch mit den neuen Geräten laut einigen Anwenderberichten unterschiedliche SSDs verbaut. Apple verspricht konsequenterweise keine konkreten Leistungswerte. Unsere beiden Modelle sind mit Toshiba-SSD-Sticks ausgestattet. Es soll auch Geräte mit Samsung-SSDs geben. Die Lese- und Schreibraten wurden kurz mit XBench gemessen. Die beiden Testgeräte gleichen sich weitgehend. Lesend sind maximal etwa 195 MByte/s möglich, schreibend 183 MByte/s. Für die meisten Anwender dürften diese hohen Zahlen kaum von Relevanz sein. Es ist vor allem Reaktionszeit des Flashspeichermediums, die für die gefühlte Leistung verantwortlich ist, und die ist hervorragend. Der Anwender wartet selbst bei großen Programmen nur kurz. Von einer SSD zurück zu einer 5400er-Festplatte zu gehen, ist prinzipiell ein schwerer Schritt.

Den SDXC-Kartenleser haben wir mit zwei SD-Karten durchgemessen. Eine 16 GByte große Sandisk Extreme Pro diente als SDHC-Karte mit UHS-1-Unterstützung. Hier konnten wir die Funktionsfähigkeit von UHS-1 bestätigen. Schreibend waren rund 28 MByte/s möglich, lesend 37 MByte/s. Eine ältere 8-GByte-Karte (Extreme III in der 30 MB/s-Version) erreicht maximal Werte von 24 beziehungsweise 30 MByte/s.

 AkkulaufzeitVerfügbarkeit und Fazit 
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MacGT 26. Mai 2012

+1

.ldap 02. Aug 2011

Du weißt schon, dass eine Lion Installation mit Recovery trotzem weniger platz braucht...

Pablo 31. Jul 2011

Ihr sollte ja auch nur die kompatiblen Versionen Thunderbolt nennen und das andere Zeugs...

AndyGER 31. Jul 2011

Vielleicht darf ich zu dem Thema Speicherbedarf auch ein paar Worte sagen: Mac OS X...

Pablo 30. Jul 2011

Das X1 ist dieses Lenovo-Dingen mit der Glasscheibe vor dem Display, richtig? Soweit ich...


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