Read It Later: 2,5 Millionen US-Dollar für einen Einmannbetrieb

Read It Later(öffnet im neuen Fenster) macht genau, was der Name verspricht: Mit einem Klick können Inhalte für ein späteres Lesen markiert werden. Der Dienst speichert die kompletten Inhalte und stellt sie im Browser, auf dem Smartphone oder auf dem Tablet auch zum offline Lesen zur Verfügung.
Der Dienst ähnelt Marco Arments Instapaper, ist aber bereits vor diesem gestartet. Seit 2007 arbeitet Nate Weiner schon an Read It Later. Und während sich Arment mit Instapaper vor allem auf iOS-Geräte konzentriert, stellt Read It Later Apps für iPhone, iPad und Android bereit. Hinzu kommen mittlerweile mehr als 250 Applikationen, die Read It Later einbinden. Darunter befinden sich auch diverse Browsererweiterungen und Clients für Symbian S60, Windows Phone 7, Blackberry und Mac. Laut Weiner zählt der Dienst mittlerweile rund 3,5 Millionen Nutzer.
Entwickelt hat Weiner Read It Later weitgehend im Alleingang. Nebenbei kümmert er sich um Support, Design und Serverausfälle. Seit kurzem ist aus dem Einmannbetrieb aber ein Unternehmen mit vier weiteren Mitarbeitern geworden. Es konnte 2,5 Millionen US-Dollar Risikokapital von Foundation Capital, Baseline Ventures, Founder Collective, Google Ventures und weiteren Investoren einsammeln. Drei weitere Mitarbeiter sollen kurzfristig noch eingestellt werden.
In der kommenden Woche will Weiner mit seinen neuen Mitstreitern das erste Büro beziehen, in San Francisco. Anschließend soll damit begonnen werden, eine lange Liste an Neuerungen für Read It Later umzusetzen.