Cross Site Scripting: ICQ-Client für Windows wird zum Einfallstor
Die ICQ-Clients bis Version 7.5 können für einen Cross-Site-Scripting-Angriff genutzt werden. Über die Software kann ein Angreifer auf das darunterliegende Windows-System zugreifen.
Mit einem einfachen Javascript können Angreifer ICQ-Clients nutzen(öffnet im neuen Fenster), um Windows-Systeme zu kompromittieren. Dabei kann über die gekaperten Session-IDs entfernter Benutzer auf die Software und das darunterliegende Betriebssystem zugegriffen werden.
Der Berliner Entwickler und Sicherheitsexperte Levent "noptrix(öffnet im neuen Fenster)" Kayan, der zuvor die XSS-Schwachstelle in Skype gefunden und beschrieben(öffnet im neuen Fenster) hatte, entdeckte auch die ICQ-Lücke. Sie ist mit der Lücke in Skype fast identisch. Laut dem Armenier Kayan werden Ein- und Ausgaben in Profileinträge nicht hinreichend überprüft und bereinigt.
Bislang hat sich ICQ noch nicht zu der Sicherheitslücke geäußert.
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