Abo
  • Services:

Operation Unmanifest

Anonymous knöpft sich norwegischen Attentäter vor

Anonymous-Mitglieder wollen dem norwegischen Attentäter die Selbstdarstellung im Internet erschweren. In der Operation Unmanifest rufen sie dazu auf, das Manifest und die Fotos von Anders Behring Breivik kreativ zu verändern, neu zu veröffentlichen und als Originale auszugeben.

Artikel veröffentlicht am ,
Operation Unmanifest
Operation Unmanifest (Bild: Anonymous)

Die Operation Unmanifest soll die Selbstvermarktung des norwegischen Attentäters Anders Behring Breivik untergraben und ihn der Lächerlichkeit preisgeben. Aktivisten von Anonymous geben in ihrem Aufruf dazu an, dass sie verhindern wollen, dass Breivik die Tötung der jungen Menschen nutzt, um sein 1516-Seiten-Manifest zu vermarkten.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Berlin
  2. über duerenhoff GmbH, Nürnberg

Die Aktivisten von Anonymous schlagen vor, das Manifest von Anders Behring Breivik, "2083 - A European Declaration of Independence", zu verändern, "dämliches Zeug" hinzuzufügen, Teile zu entfernen oder sein Bild zu verfremden. Anschließend sollte das Unmanifest überall verbreitet und behauptet werden, dass es sich um das Original handle.

  • Operation Unmanifest - bei Pastebin.com eingestellter Aufruf zum kreativen Kampf gegen Anders Behring Breiviks 1516-Seiten-Manifest (Screenshot von Golem.de)
Operation Unmanifest - bei Pastebin.com eingestellter Aufruf zum kreativen Kampf gegen Anders Behring Breiviks 1516-Seiten-Manifest (Screenshot von Golem.de)

"Lasst Anders zu einem Witz werden, so dass ihn niemand mehr ernst nimmt", so der Vorschlag der Aktivisten. Außerdem bitten sie darum, der Opfer seiner grausamen Attacken zu gedenken.

Der Norweger hatte bei zwei Attentaten am 22. Juli 2011 76 meist junge Menschen getötet und das seit längerem geplant. In seinem kurz zuvor im Internet veröffentlichten Text finden sich Tipps zum Umgang mit echten Schusswaffen - und mit Computerspielen als alternative Trainingsmethode. Seine Bitte um eine öffentliche Verhandlung wurde ihm abgesprochen, ebenso das Tragen einer Uniform, in der er auch auf einem selbst erstellten Foto posiert. Die Tat hat er laut Medienberichten bereits gestanden, sieht sich allerdings als unschuldig.

Breiviks Verteidiger Geir Lippestad hält seinen Mandanten für geisteskrank und will auf seine Unzurechnungsfähigkeit plädieren. Der 76-fache Mörder habe eine "völlig andere Konzeption der Wirklichkeit", sagte er laut einem Bericht der Zeit. Er hasse alle, die an Demokratie glaubten, und wähne sich in einem Krieg, der 60 Jahre dauern werde.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 44,99€
  2. 1,29€

Retro99 28. Okt 2015

Stimme Dir absolut zu. Halte Ghostwriting auch für absolut seriös

08/15-Fritzchen 27. Jul 2011

Nicht die Sache - die Morde! - selbst lächerlich machen! Vor dem Hintergrund, das der...

makeworld 27. Jul 2011

sorry, das ich mich hier einmische; aber er brachte doch diesen Satz vorneweg: also ich...

redwolf 27. Jul 2011

Nur weil irgendjemand eine dumme Idee hat, es auf Pastebin postet und Rule 19 nicht befolgt?

DER GORF 27. Jul 2011

Ich habe schon ein oder zwei von diesen sog. Manifesten von anderen Amokläufern gelesen...


Folgen Sie uns
       


Red Dead Redemption in 4K - Grafikvergleich

Wir haben Red Dead Redemption in 4K auf der Xbox One X angespielt und zeigen unseren Grafikvergleich mit der Originalfassung.

Red Dead Redemption in 4K - Grafikvergleich Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

    •  /