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Kostenoptimierung: RIM baut 2.000 Arbeitsplätze ab

RIM hat einen größeren Stellenabbau angekündigt. Das angeschlagene Unternehmen will seine Ressourcen auf Wachstumsbereiche konzentrieren. In Schweden hat RIM den Hersteller eines Online-Video-Editors gekauft.
/ Achim Sawall
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RIM-Co-Chef Mike Lazaridis im September 2010 in Kalifornien (Bild: Reuters/Robert Galbraith)
RIM-Co-Chef Mike Lazaridis im September 2010 in Kalifornien Bild: Reuters/Robert Galbraith

Research in Motion streicht 2.000 Jobs. Das gab das Unternehmen bekannt. Die Streichungen seien Teil eines Programms zur Kostenoptimierung. Nach Angaben des Unternehmens ziele das Programm "auf die Eliminierung von Redundanzen und Neuzuweisung der Mittel auf Bereiche, die die höchsten Wachstumschancen für die strategischen Zielen von RIM bieten" . Das Unternehmen hat weltweit 17.500 Beschäftigte.

Den Entlassenden würden Abfindungspakete angeboten. Der Blackberry-Hersteller hatte im letzten Monat bereits seine Planungen für einen Stellenabbau bekanntgegeben, aber noch keine Zahlen genannt. Zu der Zeit hatten bereits 200 Mitarbeiter die Kündigungen erhalten. Betroffen seien nun RIM-Beschäftigte in den USA, Kanada und einigen anderen Staaten. Welche Länder ausgewählt wurden, werde zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben, erklärte RIM weiter.

Research In Motion hat dramatisch an Börsenwert verloren und könnte nach einem früheren Bericht von Microsoft oder Dell übernommen werden. Der Blackberry-Hersteller hatte einst einen Börsenwert von 83 Milliarden US-Dollar, büßte in den vergangenen drei Jahren durch Konkurrenzdruck von Apples iPhone und Smartphones mit Googles Android aber über 80 Prozent ein.

Ende letzter Woche kündigte RIM zudem die Übernahme(öffnet im neuen Fenster) von Jaycut(öffnet im neuen Fenster) an. Das Unternehmen mit sieben Mitarbeitern aus Stockholm hat einen Online-Video-Editor entwickelt und soll sich auch als Teil von RIM um entsprechende Funktionen kümmern.

Die Doppelspitze mit Jim Balsillie und Mike Lazaridis als Vorstandsvorsitzende will das Unternehmen beibehalten.


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