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Anonymous' Countdown für die GIS
Anonymous' Countdown für die GIS (Bild: Anonymous Österreich / Screenshot von Golem.de)

Ultimatum

Anonymous Österreich erpresst GIS

Anonymous' Countdown für die GIS
Anonymous' Countdown für die GIS (Bild: Anonymous Österreich / Screenshot von Golem.de)

Die österreichische Gebühreneinzugszentrale GIS muss bis 18 Uhr öffentlich über die Tragweite des Hacks von vergangener Woche informieren - andernfalls wollen österreichische Anonymous-Mitglieder die dabei erbeuteten Daten veröffentlichen.

Anonymous Österreich hat die ORF Gebühren Info Service GmbH (GIS) aufgefordert, bis zum 25. Juli 2011 um 18 Uhr öffentlich bekannt zu geben, wie viele Daten österreichischer Bürger tatsächlich von den Aktivisten kopiert werden konnten. Andernfalls werde ein zensiertes Backup der Datenbank veröffentlicht. Auf einer eigenen Website wurde ein GIS-Countdown eingerichtet.

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  • Die Zeit läuft ab - Anonymous Österreich droht der GIS mit einem zensierten Leak (Screenshot von Golem.de)
Die Zeit läuft ab - Anonymous Österreich droht der GIS mit einem zensierten Leak (Screenshot von Golem.de)

"Somit kann sich jeder Bürger selbst davon überzeugen, wie die GIS der Bevölkerung offen ins Gesicht lügt", heißt es seitens Anonymous Österreich. "Es geht uns dabei nicht darum, den Zwangskunden zu schaden. Vielmehr wollen wir die eklatanten Verstöße der GIS gegen das Datenschutzgesetz aufzeigen."

Anonymous berichtet von ausgelesenen 211.695 Datensätzen, davon 95.954 mit Kontodaten - die Daten stammten aus Online-Änderungsanträgen aus den Jahren 2007 bis 2011. Heise Security sagte ein GIS-Sprecher in der vergangenen Woche, dass die Zahlen zu hoch gegriffen seien. Die GIS soll nach Informationen von Gulli bereits vor Monaten über die Sicherheitslücke informiert gewesen sein, sie aber konsequent ignoriert haben.

"Keinesfalls dürfen solch sensible Daten über Jahre hinweg gespeichert werden und schon gar nicht für praktisch jedermann so leicht zugänglich gemacht werden. Diese Arbeitsweise der GIS ist auf das Schärfste zu verurteilen und sollte von Seiten der Justiz verfolgt werden", schreiben österreichische Anonymous-Mitglieder in einem offenen Brief. Die Aktivisten informieren im Twitter-Feed Anonaustria über die Entwicklung.

Die Website der GIS ist weiterhin offline, nachdem Anonymous sie wiederholt gekapert und Besucher auf eine eigene Website umgeleitet hatte.

Nachtrag vom 25. Juli 2011, 18:30 Uhr

Die GIS hat bereits am Mittag reagiert und eine Stellungnahme zum Anonymous-Hack veröffentlicht.


eye home zur Startseite
Schalk81 26. Jul 2011

Nun ja, wenn man den Wählern mit dem kurzfristig angenehmen Leckerli einer Steuersenkung...

renegade334 26. Jul 2011

Es scheint mir so als ob Anonymous das nicht veröffentlicht bzw. Angst hat, die Dokumente...

zZz 25. Jul 2011

wenn man sich an die regeln hält kann einem eh nichts passieren, man darf ja nicht...

aaandy 25. Jul 2011

@AnonAustria via Twitter: "Countdown-Page now showing #GIS Statement: http:// pastehtml...

format 25. Jul 2011

Man kann schon die Meldungen lesen, dass die GIS die Zahlen der Hacker bestätigt.



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