Abo
  • Services:

Datendiebstahl

Zoll-Hacker will nicht zur No-Name-Crew gehören

"Mit der No-Name-Crew habe ich nichts zu tun", sagte einer der Hauptverdächtigen in den Zoll-Hack-Ermittlungen. Inzwischen ist deutlich geworden, dass neben Servern des Zolls auch ein zentraler Rechner der Bundespolizei gehackt wurden.

Artikel veröffentlicht am ,
Zoll-Uniformträger am Frankfurter Flughafen
Zoll-Uniformträger am Frankfurter Flughafen (Bild: Alex Grimm / Reuters)

Einer der Hauptbeschuldigten für den Hack der Rechner des Bundeszollamts will nicht zur No-Name-Crew gehören. Die Gruppe hatte sich im Internet zu den Cyber-Attacken bekannt. "Mit der No-Name-Crew habe ich nichts zu tun", sagte der Systemelektroniker dem Nachrichtenmagazin Spiegel, "das werden auch die Daten auf meinem PC bestätigen."

Stellenmarkt
  1. GoDaddy Operating Company, LLC., Hürth
  2. Lidl Digital, Neckarsulm

Das Zollkriminalamt war am 8. Juli gehackt worden. Die No Name Crew hatte große Mengen interner Daten aus dem Behördencomputer veröffentlicht.

Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe führt ein Verfahren wegen "Verdachts des Ausspähens von Daten" gegen den Beschuldigten, ließ ihn jedoch nicht festnehmen. Parallel laufen Ermittlungen gegen einen weiteren Hacker. Der Mann mit dem Pseudonym Darkhammer gab sich auch als Anführer der No-Name-Crew aus.

Laut Spiegel wurden mindestens vier Polizeirechner kompromittiert und Daten aus dem Observationssystem Patras kopiert. Darunter auch ein zentraler Rechner der Bundespolizei in Heimerzheim. Auf einem der Computer fanden die Ermittler mehrere Dutzend Trojaner.

Der FDP-Internetexperte und Mitglied im Innenausschuss des Bundestages, Jimmy Schulz, forderte eine konsequente Durchsetzung einiger weniger Mindeststandards in der IT-Sicherheit, womit Hackerangriffe vermieden werden könnten. Schulz : "Die Hacks auf Server der Rewe-Gruppe, auf das Verlagshaus Westermann, auf das Sony Playstation Network, auf Server von Zoll und BKA haben einige Gemeinsamkeiten: In allen Fällen waren die Server entweder mangelhaft abgesichert oder es wurden Fehler bei der Auswahl oder Entwicklung der verwendeten Software gemacht." Wer personenbezogene Daten speichere, sei zu besonderer Sorgfalt verpflichtet, sagte Schulz. Wenn einige Schüler oder Studenten mit einfachen Methoden und etwas Experimentierfreude ganze Konzerne lahmlegen und blamieren könnten, hätten diese am falschen Ende gespart.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 3,82€
  2. 299€
  3. 499€ + Versand

zwangsregistrie... 25. Jul 2011

klingt als hätten sie das Opfer eines Botnetzes festgenommen?!

JeanClaudeBaktiste 25. Jul 2011

er hat die letzten 3 stellen der ip eingegeben: .110

wori 25. Jul 2011

aus Bonn, 01.04.2011. Unter der Federführung des Bundesamtes für Sicherheit in der...


Folgen Sie uns
       


iPad 2018 - Test

Das neue iPad hat vertraute Funktionen, die es teilweise zu diesem Preis aber noch nicht gegeben hat. Wir haben uns Apples neues Tablet im Test angeschaut.

iPad 2018 - Test Video aufrufen
Mobilfunk: Was 5G im Bereich Security bringt
Mobilfunk
Was 5G im Bereich Security bringt

In 5G-Netzwerken werden Sim-Karten für einige Anwendungsbereiche optional, das Roaming wird für Netzbetreiber nachvollziehbarer und sicherer. Außerdem verschwinden die alten Signalisierungsprotokolle. Golem.de hat mit einem Experten über Sicherheitsmaßnahmen im kommenden 5G-Netzwerk gesprochen.
Von Hauke Gierow

  1. IMSI Privacy 5G macht IMSI-Catcher wertlos
  2. DAB+ Radiosender hoffen auf 5G als Übertragungsweg
  3. Netzbetreiber 5G kommt endlich in die Umsetzungsphase

Ancestors Legacy angespielt: Mittelalter für Echtzeit-Strategen
Ancestors Legacy angespielt
Mittelalter für Echtzeit-Strategen

Historisch mehr oder weniger akkurate Spiele sind angesagt, nach Assassin's Creed Origins und Kingdom Come Deliverance will nun auch Ancestors Legacy mit Geschichte punkten. Golem.de hat eine Beta des im Mittelalter angesiedelten Strategiespiels ausprobiert.

  1. Into the Breach im Test Strategiespaß im Quadrat

Grenzenloser Datenzugriff: Was der Cloud-Act für EU-Bürger bedeutet
Grenzenloser Datenzugriff
Was der Cloud-Act für EU-Bürger bedeutet

Neue Gesetze in den USA und der EU könnten den Weg für einen ungehinderten und schnellen weltweiten Datenzugriff von Ermittlungsbehörden ebnen. Datenschützer und IT-Wirtschaft sehen die Pläne jedoch sehr kritisch.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektronische Beweise EU-Kommission fordert weltweiten Zugriff auf Daten
  2. Panera Bread Café-Kette exponiert Millionen Kundendaten im Netz
  3. Soziale Netzwerke Datenschlampereien mit HIV-Status und Videodateien

    •  /