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Unbesetzbar

Niemand will Vorstandschef von AMD werden

Seit Jahresbeginn will AMD den Platz des gefeuerten Konzernchefs Dirk Meyer wieder dauerhaft besetzen. Doch niemand will den Job bei dem angeschlagenen Unternehmen machen.

Artikel veröffentlicht am ,
Dirk Meyer im Januar 2009
Dirk Meyer im Januar 2009 (Bild: Steve Marcus/Reuters)

AMD findet keinen neuen Vorstandvorsitzenden. Seit dem Rauswurf von Dirk Meyer im Januar 2011 ist der Chefposten des Prozessorherstellers mit dem Finanzexperten Thomas Seifert als Übergangslösung besetzt.

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In der Telefonkonferenz mit Analysten sagte AMD Senior Vice President Harry Wolin: "Einen genauen Zeitplan einzuhalten ist nicht das Wichtigste bei der Suche. Es geht darum, den richtigen Kandidaten zu finden." Der Aufsichtsrat sei über die Qualität der bisherigen Kandidaten erfreut und der Suchprozess verlaufe "robust und aktiv".

Wie das Wall Street Journal berichtet, haben der frühere Worldcom-Vorsitzende Michael Capellas und der NCR-Vorstandschef William Nuti das Stellenangebot von AMD ausgeschlagen. Auch David DeWalt, der nach der Übernahme durch Intel den Antivirenexperten McAfee verlassen hatte, wollte nicht AMD-Chef werden. Greg Summe, Managing Director bei dem Finanzinvestor Carlyle Group, lehnte ebenfalls ab.

Gespräche mit einem weiteren vielversprechenden Kandidaten, der nicht aus der IT-Branche kam, endeten im vergangenen Monat ebenfalls ohne Ergebnis.

Der Headhunter Peter Felix, President der Association of Executive Search Consultants, sagte der Zeitung, dass eine Suche nach einen Vorstandschef nur dann so lange dauern würde, wenn das Unternehmen in einer ausweglosen Situation sei, oder wenn der Aufsichtsrat bereits eine sehr spezielle Vorstellung von der Person des neuen Firmenchefs entwickelt habe.

Interimschef Seifert sei nicht daran interessiert, den Posten des Vorstandschefs dauerhaft zu übernehmen, hatte AMD im Januar 2011 deutlich erklärt. Der Aufsichtsrat könne aber versuchen, ihn zum Umdenken zu bewegen, wenn kein anderer Kandidat gefunden werde, berichtet das Wall Street Journal.

AMD berichtete am 21. Juli 2011 für sein zweites Quartal einen Gewinn von 61 Millionen US-Dollar (8 Cent pro Aktie) nach einem Verlust von 43 Millionen US-Dollar (6 Cent pro Aktie) im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz gab um 5 Prozent auf 1,57 Milliarden US-Dollar nach.



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Der Kaiser! 27. Jul 2011

tilmank 25. Jul 2011

Ja, schließlich konsumiere ich, was das Zeug(Geld) hält ;-)

Himmerlarschund... 25. Jul 2011

Ein Superrechner... Mit AMD... Du KENNST ja nicht mal die Produkte der Firme, für die du...

jack-jack-jack 23. Jul 2011

;-)

Baron Münchhausen. 22. Jul 2011

Via 3D Drucker. :)


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