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Handydisplay ermöglicht 3D-Darstellung mit Linsenraster

Hitachi hat in Japan ein Mobiltelefondisplay mit 3D-Darstellung angekündigt, das eine Diagonale von 4,5 Zoll (11 cm) aufweist und eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln erreicht. Hitachi verzichtete dabei auf die üblichen Parallaxenbarriere - dennoch lässt es sich ohne 3D-Brille benutzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Parallaxenbarriere (links) und Linsenraster
Parallaxenbarriere (links) und Linsenraster (Bild: Hitachi)

Das Minidisplay mit IPS-Panel erreicht eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln und kann 3D-Bilder darstellen. Im Gegensatz zu Nintendos 3DS setzt Hitachi keine Parallaxenbarriere ein, die einen Teil der Displays für das linke beziehungsweise rechte Auge abschirmt, sondern verwendet ein Linsenraster.

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Diese Miniaturlinsen wurden über den Pixeln aufgetragen und sorgen dafür, dass das linke Auge ein anderes Bild sieht als das rechte Auge des Betrachters. Das Gehirn setzt die Bildinhalte so zusammen, dass ein dreidimensionaler Eindruck entsteht. Bei gedruckten Fotos wird das Resultat auch als Wackel- oder Kippbild bezeichnet.

Das Linsenraster soll die Helligkeit des Displays weniger stark reduzieren als die übliche Parallaxenbarriere, die aus einer Maske mit zahlreichen kleinen Sehschlitzen besteht, die so ausgerichtet sind, dass sie bei normalem Sehabstand für das jeweilige Auge einen Teil der Pixel verdecken. Dadurch wird der Betrachtungswinkel stark eingeschränkt, was die Technik für größere Bildschirme mit mehreren Betrachtern untauglich macht.

Hitachi gibt für sein 55,5 x 98,7 mm großes Display eine Helligkeit von 400 Candela pro Quadratmeter im 2D-Betrieb an. Im 3D-Betrieb wird die Helligkeit auf 470 Candela angehoben. Zur Auflösung im 3D-Betrieb machte das Unternehmen keine Angaben.

Wann das Display marktreif ist, gab Hitachi nicht an.



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Blair 23. Jul 2011

Genau wie bei Parallax-Barrieren sinkt die Auflösung bei Linsenrastern um die Hälfte. Der...


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