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Festplattenabsatz: Western Digital setzt sich vor Seagate

Western Digital und Seagate haben kurz hintereinander ihre Quartalsberichte vorgelegt. Beide Hersteller haben mehr Festplatten verkauft, während ihr Gewinn dramatisch zurückgegangen ist.
/ Achim Sawall
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Western-Digital-Festplatte, fotografiert im April 2011 (Bild: Mike Blake/Reuters)
Western-Digital-Festplatte, fotografiert im April 2011 Bild: Mike Blake/Reuters

Western Digital(öffnet im neuen Fenster) hat im vergangenen Quartal 8,7 Prozent mehr Festplatten verkauft. Der Hersteller hat 54 Millionen seiner magnetischen Speichermedien abgesetzt. Konkurrent Seagate hat im selben Zeitraum 52 Millionen Festplatten verkauft.

Western Digital musste im vierten Quartal einen Gewinnrückgang um 40 Prozent verbuchen. Die Gewinnmarge fiel wegen steigender Forschungs- und Entwicklungskosten und einem Preiskrieg, obwohl die Menge der verkauften Festplatten anstieg. Das Erdbeben und die Flutwelle in Japan am 11. März 2011 haben außerdem zu einer Verknappung von Komponenten für den Festplattenbau geführt.

Western Digital erzielte einen Gewinn von 158 Millionen US-Dollar (67 Cent pro Aktie), nach 265 Millionen US-Dollar (1,13 US-Dollar pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Vor Sonderposten für die Übernahme von Hitachis Festplattensparte lag der Gewinn bei 81 Cent. Der Umsatz stieg geringfügig um 0,9 Prozent auf 2,4 Milliarden US-Dollar. Die Analysten hatten nur einen Gewinn vor Sonderposten von 67 Cent pro Aktie erwartet. Ihre Umsatzprognose lag bei 2,28 Milliarden US-Dollar.

Im März 2011 übernahm Western Digital für rund 4,3 Milliarden US-Dollar Hitachi Global Storage Technologies (HGST) – das Festplattengeschäft von Hitachi. Hitachi wird mit rund zehn Prozent an Western Digital beteiligt. Seagate teilte im April 2011 mit, für 1,375 Milliarden US-Dollar die Festplattensparte von Samsung Electronics kaufen zu wollen. Die EU-Kommission begann Ende Mai 2011 eine erweiterte kartellrechtliche Prüfung der beiden Milliardenübernahmen.


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