• IT-Karriere:
  • Services:

One Laptop per Child

XO-3 Anfang 2012 erwartet

Das als XO-3 bezeichnete Tablet für Kinder und Schüler des OLPC-Projekts soll wie geplant Anfang 2012 verteilt werden. Die Entwicklung des Displays sei dabei die größte Hürde, sagte der Gründer des Projekts One Laptop per Child, Nicholas Negroponte.

Artikel veröffentlicht am ,
Das XO-3-Tablet
Das XO-3-Tablet (Bild: OLPC)

Der XO-3 soll Anfang 2012 marktreif sein. Das teilte der Gründer des Projekts One Laptop per Child, Nicholas Negroponte, in einem Interview mit der Computerworld mit. Das Tablet wird seit 2009 im Rahmen des OLPC-Projekts entwickelt. Als Grund für die mehrfache Verzögerung der Veröffentlichung eines Vorführgeräts nannte Negroponte die Entwicklung eines geeigneten Displays.

Stellenmarkt
  1. Osborne Clarke Rechtsanwälte Steuerberater Partnerschaft mbB, Köln
  2. KfW Bankengruppe, Frankfurt am Main

Das Display soll eine Abwandlung eines Pixel-Qi-Bildschirms sein, wie es für Tablets verwendet wird. Pixel Qi hatte es bereits im September 2010 vorgestellt. Die Displays sind auch im direkten Sonnenlicht ablesbar und besonders energieeffizient. Das transflektive Display arbeitet in zwei Modi: Im Multimediamodus zeigt es Farben und erreicht eine Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln, im E-Reader-Modus zeigt es 64 Graustufen bei dreifacher Auflösung und das einfallende Licht wird so reflektiert, dass die Leistungsaufnahme um 80 Prozent sinkt.

Display aus unzerbrechlichem Glas

Das XO-3 genannte Tablet soll nun Mitte Februar erstmals gezeigt werden. Der Grund für die Verzögerung: Das Projekt OLPC sucht nach einem "unzerbrechlichen Material", wie Negroponte sagte. Der Werkstoff soll für die Abdeckung des Displays verwendet werden und aus "einer Art Glas" bestehen, nicht, wie bisher vorgesehen, aus Kunststoff. Der Einsatz solcher Materialien wie etwa Gorilla-Glas ist bei der Entwicklung von mobilen Geräten eine der schwierigsten Entscheidungen. Sie lassen sich schwer verarbeiten und sind teuer.

Negroponte sagte, das XO-3 solle einige Funktionen bekommen, die es auch wirtschaftlich interessant machen. Er denke darüber nach, die stoßfeste Hülle aus Gummi so zu erweitern, dass sie etwa Solarzellen zum Aufladen des Geräts und einen Internetzugang über Satellit enthalte oder eine externe Tastatur integriert werden könne.

Zusammenarbeit mit Marvell

Das Tablet werde mit einer Kamera, einem Mikrofon, einer Kopfhörerbuchse sowie einem USB-2.0-Anschluss ausgestattet.

Zu der Softwareausstattung sagte Negroponte, aufgrund der integrierten ARM-Plattform werde das Tablet vermutlich mit einer Android-Version laufen. Er bestätigte lediglich, dass das XO-3 nicht mehr mit Windows ausgeliefert werden würde.

Die erste Version des Tablets XO-3 wird nicht den Namen der OLPC-Organisation tragen. Vielmehr soll das Gerät von einem kommerziellen Unternehmen vertrieben werden. Dafür hatte die OLPC Marvell als Technologiepartner gewonnen. Der Chiphersteller stellt dafür 5,6 Millionen US-Dollar bereit. Wer das für 2011 erwartete Tablet letztendlich vertreiben wird, steht aber noch nicht fest. Der Kaufpreis des XO-3 soll unter 100 US-Dollar liegen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

watcher 22. Jul 2011

Sicher gibt es auch noch andere Probleme... http://winfuture.de/news,64455.html

Seasdfgas 22. Jul 2011

ich sehe manchmal kinder wenn ich einkaufen gehe, ca 10 oder so, wo kann ich bedarf anmelden?

watcher 22. Jul 2011

Öko-Banken http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=6608474...

SchwindelInside 21. Jul 2011

Dieses Gerät ist für Leute mit geringen Ansprüchen sicher ein sehr faires Angebot. Es...


Folgen Sie uns
       


Die Tesla-Baustelle von oben (Januar-November 2020)

Wir haben den Fortschritt in Grünheide dokumentiert.

Die Tesla-Baustelle von oben (Januar-November 2020) Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /