Sysinternals: Process Explorer 15 zeigt GPU-Auslastung

Der Process Explorer 15 zeigt auf Windows-Systemen nun für einzelne Prozesse an, wie stark die GPU gefordert wird. Damit die neue Funktion im Hauptfenster zu sehen ist, muss diese erst aktiviert werden. Über das View-Menü lässt sich über den Menüpunkt "Select Columns" einstellen, welche Bereiche zu einem Prozess im Programmfenster erscheinen sollen. Hier kann festgelegt werden, wie detailliert die GPU-Auslastung angezeigt werden soll. Dann erscheinen diese Werte als Zahl zu dem jeweiligen Prozess. Diese Funktion erfordert mindestens Windows Vista, prinzipiell läuft die Anwendung auch mit Windows XP.
Mit einem Doppelklick auf einen Prozess öffnet sich ein Dialog, der grafisch darstellt, wie stark die GPU vom jeweiligen Prozess zuletzt bemüht wurde. Als weitere Neuerung bietet der Process Explorer nun die Möglichkeit, laufende Dienste neu zu starten. Bei Problemen kann damit unter Umständen ein Rechnerneustart umgangen werden, indem nur der Dienst neu geladen wird, der Probleme bereitet.
Der aktuelle Process Explorer soll im Vergleich zur Vorversion weniger Speicher belegen und die einzelnen grafischen Auslastungsbereiche zeigen keine Raster mehr an.
Der Process Explorer liefert deutlich mehr Informationen als der mit Windows mitgelieferte Task Manager. Entwickler sollen damit ihre Anwendungen besser analysieren können, um Fehler zu finden und zu beseitigen. Aber auch Anwender können den Process Explorer nutzen, um besser mitzubekommen, was auf ihrem Windows-System passiert.
Der Process Explorer 15(öffnet im neuen Fenster) ist kostenlos für die Windows-Plattform verfügbar. Auch die deutsche Downloadseite des Process Explorer(öffnet im neuen Fenster) bietet bereits die aktuelle Version als Download an, auch wenn die Seite behauptet, die Version 14.12 zu verteilen.