Abo
  • Services:

Aus Protest

Knapp 19.000 wissenschaftliche Dokumente bei The Pirate Bay

Ein Nutzer hat knapp 19.000 historische wissenschaftliche Dokumente bei The Pirate Bay eingestellt. Er protestiert damit dagegen, dass diese nur über kostenpflichtige Archive abgerufen werden können, obwohl sie gemeinfrei sind.

Artikel veröffentlicht am ,
Dokumente der Royal Society bei Pirate Bay: freier Zugang zu Wissen
Dokumente der Royal Society bei Pirate Bay: freier Zugang zu Wissen (Bild: The Pirate Bay/Screenshot: Golem.de)

Ein Nutzer hat über den Bittorrent-Tracker Pirate Bay mehrere tausend wissenschaftliche Dokumente zugänglich gemacht. Die Aktion steht in Zusammenhang mit der Festnahme von Aaron Swartz. Swartz, einer der RSS-Entwickler, ist angeklagt, unrechtmäßig über vier Millionen Dokumente aus dem wissenschaftlichen Onlinearchiv JSTOR heruntergeladen zu haben.

Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

Die Dokumente stammen aus den Philosophical Transactions of the Royal Society. Das 33 GByte große Konvolut umfasst 18.592 wissenschaftliche Publikationen, die zwischen dem 17. Jahrhundert und dem frühen 20. Jahrhundert in der britischen Fachzeitschrift veröffentlicht wurden.

Da alle Dokumente vor 1923 erschienen sind, sollten diese gemeinfrei sein, schreibt der Nutzer. Stattdessen seien sie jedoch über kostenpflichtige Archive wie JSTOR abrufbar, die typischerweise 19 US-Dollar für den Abruf verlangten.

Er sei vor einigen Jahren auf eine nicht näher bezeichnete, aber rechtmäßige Art und Weise in den Besitz der Daten gekommen. Ursprünglich hatte er geplant, sie auf der freien Quellensammlung Wikisource zu veröffentlichen. "Ich befürchtete, dass ich ungerechten rechtlichen Schikanen von denjenigen, die davon profitieren, dass sie den Zugang zu diesen Arbeiten kontrollieren, ausgesetzt sein würde. Jetzt habe ich das Gefühl, dass ich die falsche Entscheidung getroffen habe."

Die Anwendung beschränkender Urheberrechte sei bei wissenschaftlichen Arbeiten noch weniger angemessen als in jedem anderen Bereich. Freier Zugang zu Wissen sei für wissenschaftliches Arbeiten unerlässlich und helfe der Menschheit, begründet der Nutzer die Veröffentlichung der Dokumente bei The Pirate Bay.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-63%) 34,99€
  2. 23,99€
  3. 2,99€
  4. (-76%) 3,60€

altavista 21. Jan 2013

ja.

chrisopen 22. Jul 2011

Ja, wer sichert denn die wissenschaftlichen Artikel? Hier haben sich Portico und JSTOR...

Schalk81 22. Jul 2011

Guerilla Science!

PressePanzer 22. Jul 2011

Mir wird es wohl immer ein Geheimnis bleiben, warum so vieles, was Menschen (zum Teil...

dreaven3 21. Jul 2011

http://www.bildblog.de/


Folgen Sie uns
       


Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo)

Der Ring des Schweizer Startups Padrone soll die Maus überflüssig machen.

Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo) Video aufrufen
Padrone angesehen: Eine Mausalternative, die funktioniert
Padrone angesehen
Eine Mausalternative, die funktioniert

CES 2019 Ein Ring soll die Computermaus ersetzen: Am Zeigefinger getragen macht Padrone jede Oberfläche zum Touchpad. Der Prototyp fühlt sich bei der Bedienung überraschend gut an.
Von Tobias Költzsch

  1. Videostreaming Plex will Filme und Serien kostenlos und im Abo anbieten
  2. People Mover Rollende Kisten ohne Fahrer
  3. Solar Cow angesehen Elektrische Kuh gibt Strom statt Milch

IT-Sicherheit: 12 Lehren aus dem Politiker-Hack
IT-Sicherheit
12 Lehren aus dem Politiker-Hack

Ein polizeibekanntes Skriptkiddie hat offenbar jahrelang unbemerkt Politiker und Prominente ausspähen können und deren Daten veröffentlicht. Welche Konsequenzen sollten für die Sicherheit von Daten aus dem Datenleak gezogen werden?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Datenleak Ermittler nehmen Verdächtigen fest
  2. Datenleak Politiker fordern Pflicht für Zwei-Faktor-Authentifizierung
  3. Politiker-Hack Wohnung in Heilbronn durchsucht

Datenleak: Die Fehler, die 0rbit überführten
Datenleak
Die Fehler, die 0rbit überführten

Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.

  1. Datenleak Bundestagsabgeordnete sind Zwei-Faktor-Muffel
  2. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
  3. Datenleak BSI soll Frühwarnsystem für Hackerangriffe aufbauen

    •  /