Abo
  • Services:

Android

Google will Patenttroll Interdigital kaufen

Google kommt mit Patentklagen zu Android immer stärker unter Druck und verhandelt deswegen über den Kauf des Patenrechtehändlers Interdigital, der seit Jahren gegen Nokia, Samsung und Apple prozessiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Android-Roboter
Android-Roboter (Bild: Sophos)

Nach der Niederlage bei der Versteigerung des Patentpakets von Nortel versucht Google nun, den Patenthändler und Mobilfunkentwickler Interdigital zu kaufen. Das berichtet das Wall Street Journal aus informierten Kreisen. Googles Übernahmegespräche mit Interdigital befänden sich noch in einem frühen Stadium.

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Schweinfurt
  2. HYDAC INTERNATIONAL GmbH, Großbeeren

Googles mobiles Betriebssystem Android wird gegenwärtig täglich auf 550.000 Smartphones aktiviert, doch der Konzern verfügt nur über ein dünnes Patentportfolio im Bereich Mobile und Telekommunikation. Deshalb ist Google mit milliardenschweren Patentrechtsklagen angreifbar.

Interdigitals Eigner erklärten am Dienstag, dass die Investmentbanker Evercore Partners und Barclays Capital engagiert wurden, um strategische Optionen, darunter auch der Verkauf des Unternehmens, zu prüfen. Hintergrund sind die Gespräche mit Google, so das Wall Street Journal. Die Aktie von Interdigital legte am Dienstag um 28 Prozent und am Mittwoch um 15 Prozent zu.

Ein von Apple angeführtes Konsortium hatte ein Patentpaket von Nortel für 4,5 Milliarden US-Dollar ersteigert. Zu der Bietergruppe gehörten auch Microsoft, Sony, Research In Motion (RIM), Ericsson und EMC. Google hatte nur 900 Millionen US-Dollar geboten.

Interdigital besteht seit 1972. Das US-Unternehmen besitzt und lizenziert rund 8.800 Patente aus dem Bereich mobile Datenübertragung und zur Unterdrückung von Störgeräuschen beim Telefonieren. Die Schutzrechte beziehen sich hauptsächlich auf Mobiltelefone und erstrecken sich über verschiedene Mobilfunkstandards.

Interdigitals Hauptgeschäftszweig ist die Durchsetzung von Patentrechten durch Klagen und die Lizenzierung der Schutzrechte. Einen Rechtsstreit mit Nokia konnte Interdigital im Jahr 2006 gewinnen. Der Weltmarktführer wurde zu Lizenzzahlungen von über 250 Millionen US-Dollar verurteilt. 2007 schloss Apple eine Patentvereinbarung mit Interdigital aus dem Bereich WCDMA und HSDPA. 2009 endete ein Patentrechtsstreit mit Samsung Electronics mit einem Nutzungsvertrag für Interdigital-Patente für 2G- und 3G-Mobilfunktechniken.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. PSN Card 20€ für 17,99€, Assassin's Creed Odyssey für 24,99€ und Tropico 6 für 31...
  2. (u. a. Fallout 4 GOTY für 26,99€ und Season Pass für 14,99€, Skyrim Special Edition für 17...
  3. (u. a. Logitech G910 + G402 für 99€ und ASUS Dual Radeon RX 580 OC + SanDisk SSD Plus 240 GB...
  4. (aktuell u. a. Corsair CX750 für 64,90€ + Versand)

Baron Münchhausen. 22. Jul 2011

Und du bestätigst dich als Google Fanboy

Freiheit statt... 21. Jul 2011

Die fraglichen Patente wurden allesamt vor der Grüdnung der Firma Google eingereicht...

Atalanttore 21. Jul 2011

In den USA bestimmt, aber sonst?

lottikarotti 21. Jul 2011

Mit den 900 Millionen hat es aber begonnen. Google warf sogar mit noch wilderen Zahlen um...

t_e_e_k 21. Jul 2011

der einziege weg das zu erreichen ist das ändern der spielregeln. Die spielregeln werden...


Folgen Sie uns
       


Sekiro - Test

Ein einsamer Kämpfer und sein Katana stehen im Mittelpunkt von Sekiro - Shadows Die Twice. Das Actionspiel von From Software schickt Spieler in ein spannendes Abenteuer voller Herausforderungen.

Sekiro - Test Video aufrufen
Echo Wall Clock im Test: Ach du liebe Zeit, Amazon!
Echo Wall Clock im Test
Ach du liebe Zeit, Amazon!

Die Echo Wall Clock hat fast keine Funktionen und die funktionieren auch noch schlecht: Amazons Wanduhr ist schon vielen US-Nutzern auf den Zeiger gegangen - im Test auch uns.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Amazon Echo Link und Echo Link Amp kommen mit Beschränkungen
  2. Echo Wall Clock Amazon verkauft die Alexa-Wanduhr wieder
  3. Echo Wall Clock Amazon stoppt Verkauf der Alexa-Wanduhr wegen Technikfehler

Swobbee: Der Wechselakku kommt wieder
Swobbee
Der Wechselakku kommt wieder

Mieten statt kaufen, wechseln statt laden: Das Berliner Startup Swobbee baut eine Infrastruktur mit Lade- und Tauschstationen für Akkus auf. Ein ähnliches Geschäftsmodell ist schon einmal gescheitert. Dieses kann jedoch aufgehen.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Elektromobilität Seoul will Zweirad-Kraftfahrzeuge und Minibusse austauschen
  2. Rechtsanspruch auf Wallboxen Wohnungswirtschaft warnt vor "Schnellschuss" bei WEG-Reform
  3. Innolith Energy Battery Schweizer Unternehmen entwickelt sehr leistungsfähigen Akku

Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck


      •  /