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Trotz Gewinnrückgang

Seagate freut sich über 52 Millionen verkaufte Festplatten

Seagate feiert den Verkauf von 52 Millionen Festplatten, während der Gewinn des Herstellers dramatisch zurückgegangen ist. Für das nächste Quartal fällt die Prognose aber schwach aus.

Artikel veröffentlicht am ,
Seagate-Fabrik in Singapur
Seagate-Fabrik in Singapur (Bild: Roslan Rahman/AFP/Getty Images)

Seagate Technology hat in seinem vierten Finanzquartal 2011 einen Gewinn von 119 Millionen US-Dollar (27 Cent pro Aktie) erwirtschaftet. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Gewinn bei 372 Millionen US-Dollar. Der Umsatz betrug 2,9 Milliarden US-Dollar, nach 2,7 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum.

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Seagate Technology konnte im vergangenen Quartal, das am 1. Juli 2011 endete, 52 Millionen Festplatten verkaufen. Ein Zuwachs von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. "Seagate und die ganze Branche profitierten von einer signifikanten Speichernachfrage für neue Anwendungen und Architekturen in mobilen und anderen Geräten", sagte Seagate-Chef Steve Luczo.

"Weil Festplatten eine grundlegende Technologie für Cloud-Service-Provider, Rechenzentren und alle anderen netzwerkbasierten Contentanbieter sind, wuchs in der gesamten Industrie die Nachfrage um fast 40 Prozent im Geschäftsjahr 2011 auf 330 Millionen Terabyte. Im Juni-Quartal wuchs Seagates durchschnittliche Kapazität pro Laufwerk auf etwa 590 GByte, was eine Steigerung von 39 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Da immer mehr Onlineinhalte und -dienste für Milliarden vernetzte mobile Geräte benötigt werden, erwarten wir, dass die Nachfrage nach Speicherkapazität weiter wachsen und Seagate von diesem Wachstum profitieren wird."

Seagate teilte im April 2011 mit, für 1,375 Milliarden US-Dollar die Festplattensparte von Samsung Electronics kaufen zu wollen. Der südkoreanische Konzern erhielt 9,6 Prozent der Anteile an dem Festplattenhersteller. Einen Monat zuvor übernahm Western Digital für rund 4,3 Milliarden US-Dollar Hitachi Global Storage Technologies (HGST) - das Festplattengeschäft von Hitachi. Hitachi sollte dabei mit rund zehn Prozent an Western Digital beteiligt werden. Die EU-Kommission begann Ende Mai 2011 eine erweiterte kartellrechtliche Prüfung der beiden Milliardenübernahmen auf dem Festplattensektor. Seagate betonte, dass die Konzernführung weiter von einem Abschluss der Transaktion mit Samsung bis Jahresende ausgeht.

Seagate erwartet im ersten Quartal einen Gewinn von 29 Cent bis 33 Cent pro Aktie. Die Analysten hatten 44 Cent pro Aktie prognostiziert. Die Umsatzerwartungen Seagates lagen bei 2,7 Milliarden US-Dollar bis 2,9 Milliarden US-Dollar, und damit im Rahmen der Analystenprognose. Luczo nannte die Prognose "konservativ". Er räumte in der Telefonkonferenz mit Analysten aber ein, dass die Prognose die Nachfrage der Kunden Seagates widerspiegelt.



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Sharra 21. Jul 2011

Micht wundert auch, dass nirgends die üblichen Verbrecher - ähm sorry Analysten - erwähnt...


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