Abo
  • Services:

Quartalsbericht

Intel gleicht schwache PC-Nachfrage mit Servern aus

Intel hat trotz schwächerem Umsatzwachstum bei den PC-Herstellern starke Ergebnisse vorgelegt. Der Gewinn legte auf drei Milliarden US-Dollar zu, der Umsatz erreichte eine neue Rekordmarke.

Artikel veröffentlicht am ,
Intel-Konzernchef Paul Otellini
Intel-Konzernchef Paul Otellini (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Intel hat im zweiten Quartal 2011 einen Gewinn von drei Milliarden US-Dollar (54 Cent pro Aktie) erzielt, ein Zuwachs um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um 21 Prozent auf 13 Milliarden US-Dollar. Die Analysten hatten 12,8 Milliarden US-Dollar erwartet. Damit kann Intel das fünfte Mal in Folge einen Rekordumsatz ausweisen.

Stellenmarkt
  1. Eurowings Aviation GmbH, Köln
  2. mobilcom-debitel GmbH, Büdelsdorf

Vor Übernahmekosten wäre der Gewinn von 51 Cent auf 59 Cent gestiegen. Die Analysten hatten auf der Berechnungsgrundlage 51 Cent erwartet. McAfee und Infineons Wireless Solutions trugen eine Milliarde US-Dollar bei.

"Wir haben einen bedeutenden Meilenstein im zweiten Quartal erreicht, indem wir zum ersten Mal über 13 Milliarden US-Dollar Umsatz erwirtschafteten", sagte Konzernchef Paul Otellini. Die Nachfrage der Unternehmenskunden sei gestiegen, die Anzahl der mobilen Geräte gewachsen und der stärkere Datentraffic im Internet sorgte für ein Wachstum der Rechenzentren.

Trotz schwächerem Umsatzwachstum bei den PC-Herstellern und Verschuldungskrise in Europa und den USA gab das Unternehmen einen optimistischen Ausblick für das laufende dritte Quartal. Der Umsatz werde bei 13,5 Milliarden US-Dollar bis 14,5 Milliarden US-Dollar liegen. Die Analysten hatten 13,5 Milliarden US-Dollar prognostiziert.

Die Analysten rechnen in diesem Jahr mit einem Umsatzwachstum des PC-Marktes von 6 Prozent. Intels Client-Sparte legte um 11 Prozent zu, während der PC-Markt unter dem Erfolg des iPads von Apple litt. Die Data-Center-Sparte Intels erzielte einen Umsatz von 2,44 Milliarden US-Dollar. Über die Hälfte des gesamten Konzernumsatzes kam aus Asien.

Intel-Chips sind in über 80 Prozent aller Computer weltweit verbaut. Im Serverbereich sind es sogar über 90 Prozent. Im Bereich mobiler Endgeräte ist Intel weniger erfolgreich. Hier dominieren ARM-Architekturen. Der Umsatz mit Atom-Prozessoren und Chipsätzen sank um 15 Prozent. Damit bekommt Intel die schwächer werdende Nachfrage der Verbraucher nach Netbooks zu spüren.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

KnutRider 21. Jul 2011

Und noch immer sind die Auswirkungen von 10 Jahren Marktmanipulation zu spüren...

Pup 21. Jul 2011

"schwächerem Umsatzwachstum" Weniger Umsatz bedeutet pleite. Wir werden alle verhungern...


Folgen Sie uns
       


Command and Conquer (1995) - Golem retro_

Grünes Gold, Kane und - jedenfalls in Deutschland - Cyborgs statt Soldaten stehen im Mittelpunkt aller Nostalgie für Command & Conquer.

Command and Conquer (1995) - Golem retro_ Video aufrufen
IT-Sicherheit: 12 Lehren aus dem Politiker-Hack
IT-Sicherheit
12 Lehren aus dem Politiker-Hack

Ein polizeibekanntes Skriptkiddie hat offenbar jahrelang unbemerkt Politiker und Prominente ausspähen können und deren Daten veröffentlicht. Welche Konsequenzen sollten für die Sicherheit von Daten aus dem Datenleak gezogen werden?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Datenleak Ermittler nehmen Verdächtigen fest
  2. Datenleak Politiker fordern Pflicht für Zwei-Faktor-Authentifizierung
  3. Politiker-Hack Wohnung in Heilbronn durchsucht

Datenschutz: Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen
Datenschutz
"Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen"

Zur G20-Fahndung nutzt Hamburgs Polizei eine Software, die Gesichter von Hunderttausenden speichert. Schluss damit, sagt der Datenschutzbeauftragte - und wird ignoriert.
Ein Interview von Oliver Hollenstein

  1. Brexit-Abstimmung IT-Wirtschaft warnt vor Datenchaos in Europa
  2. Österreich Post handelt mit politischen Einstellungen
  3. Digitalisierung Bär stößt Debatte um Datenschutz im Gesundheitswesen an

CES 2019: Die Messe der unnützen Gaming-Hardware
CES 2019
Die Messe der unnützen Gaming-Hardware

CES 2019 Wer wollte schon immer dauerhaft auf einem kleinen 17-Zoll-Bildschirm spielen oder ein mehrere Kilogramm schweres Tablet mit sich herumtragen? Niemand! Das ficht die Hersteller aber nicht an - im Gegenteil, sie denken sich immer mehr Obskuritäten aus.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar
  2. Slighter im Hands on Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist
  3. Sonos Keine Parallelnutzung von Alexa und Google Assistant geplant

    •  /