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Lebensmittelklarheit.de

Ministerin Ilse Aigner eröffnet Verbraucherschutzportal

Lebensmittelklarheit.de ist ein Website, die sich mit der Aufmachung und Kennzeichnung von Lebensmitteln befasst. Dort können sich Verbraucher informieren und Produkte, die ihnen merkwürdig vorkommen, melden. Gegner befürchten, die Website werde zu einem Pranger für Produkte und Hersteller.

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Umstrittenes Projekt zur Lebensmittelkennzeichnung: Ministerin Ilse Aigner
Umstrittenes Projekt zur Lebensmittelkennzeichnung: Ministerin Ilse Aigner (Bild: Tobias Schwarz/Reuters)

Am heutigen 20. Juli 2011 hat Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) das Verbrauchschutzportal Klarheit und Wahrheit bei der Aufmachung und Kennzeichnung von Lebensmitteln freigeschaltet. Das Angebot ist von der Verbraucherzentrale Hessen aufgebaut worden. Ziel ist, Verbraucher besser über Lebensmittel und ihre Zutaten aufzuklären.

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Auf der Site können Verbraucher Informationen über die Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln abrufen. In einem Forum, das von den Verbraucherzentralen moderiert wird, sollen sie über Themen rund um die Lebensmittelkennzeichnung diskutieren. Haben sie den Eindruck, auf einer Verpackung werden irreführende Angaben über ein Produkt gemacht, können sie dieses über ein Formular melden. Die Verbraucherzentrale will dann Händler und Hersteller kontaktieren und diesen die Möglichkeit gegen, sich zu Vorwürfen zu äußern und etwas an dem Produkt zu ändern.

Start für Lebensmittelklarheit.de sollte ursprünglich im März 2011 sein. Er wurde jedoch mehrfach verschoben. Das Formular, über das Nutzer Lebensmittel melden können, ist aber schon eine Weile online. Darüber seien schon rund 200 Beschwerden eingegangen, sagte Hartmut König, Projektleiter bei der hessischen Verbraucherschutzzentrale, dem ZDF.

Umstrittenes Projekt

Das Projekt ist umstritten. Kritik kommt sogar aus der Koalition: "Frau Aigner transportiert mit dem Portal die Ängste der Verbraucher vor Lebensmitteln", sagte Michael Goldmann, FDP-Abgeordneter und Vorsitzender des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Bundestages, der Neuen Osnabrücker Zeitung.

So befürchten Lebensmittelhersteller, das Portal könne zu einem Pranger werden, sagte Matthias Horst, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, der NOZ. Es sei positiv, dass sich Nutzer über die Kennzeichnung von Lebensmitteln und mögliche Täuschungen informieren können. Dass auf der Seite aber Produkte mit Marke sowie Name von Hersteller und Händler genannt werden, hält Horst für untragbar. "Das ist ein Pranger, um Ware zur Schau zu stellen, die rechtlich in Ordnung ist."

Verbraucherschützer König will die Kritik, das Portal sei ein Onlinepranger, nicht gelten lassen. Produktnamen und -hersteller würden nur genannt, wenn wirklich "eine Täuschungsabsicht vorhanden" sei.



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dumdideidum 21. Jul 2011

Es ist eben nicht jeder für sich selbst verantwortlich. Denn wenn jeder mit klarem...

jaakon 20. Jul 2011

@Enyaw: Nö, die gehen dich gar nix an :) @ww: Das ist korrekt. Für Lebensmittelklarheit...

madMatt 20. Jul 2011

Da bin ich anderer Meinung. Denn dann ist wieder die Frage wer die Produkte einstuft und...

watcher 20. Jul 2011

Sofern diese als Lebensmittel zu bezeichnen sind, ja. ;) Natürlich beschäftigt sich das...

dabbes 20. Jul 2011

Es ist ja nicht so, dass es nicht schon solche Portale gäbe... foodwatch & Co.


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