Hollywood

Google+ arbeitet an zertifizierten Promi-Accounts

Google verhandelt mit Hollywoodexperten, um Prominente für Google+ zu verpflichten. Anders als bei Facebook soll es eine Identitätsüberprüfung geben.

Artikel veröffentlicht am ,
Lady Gaga am 22. März 2011 mit Marissa Mayer bei GoogleTalks
Lady Gaga am 22. März 2011 mit Marissa Mayer bei GoogleTalks (Bild: GoogleTalks/Screenshot: Golem.de)

Google will Prominente für Aktivitäten in seinem drei Wochen alten sozialen Netzwerk Google+ gewinnen. Das geht aus E-Mails hervor, die dem Fernsehsender CNN vorliegen. Dabei sollen die Identitäten der Hollywoodberühmtheiten mit einem speziellen Anmeldesystem, an dem Google gegenwärtig arbeitet, auf ihre Echtheit überprüft werden, erklärte Brett Schulte, ein Hollywoodconsultant dem US-Sender.

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Google will damit die unzähligen unechten Nutzerkonten Prominenter wie beim Konkurrenten Facebook vermeiden. Schulte hat nach eigenem Bekunden das Projekt mit Google-Mitarbeitern diskutiert.

Eine Google-Sprecherin lehnte gegenüber CNN eine Stellungnahme zu den Plänen ab. "Wir veröffentlichen jetzt noch keine Details über zukünftige Pläne rund um Google+", heißt es in einer E-Mail. "Wir planen, im Laufe der Zeit eine Menge von Features und Funktionen zu Google+ hinzuzufügen." Unternehmen werden bereits spezielle Google+-Konten angeboten.

Die Idee eines Identitätschecks ist nicht neu: Der Mikrobloggingdienst Twitter hat ein öffentliches Programm zur Überprüfung von Nutzeraccounts, die durch eine Art Gütesiegel gekennzeichnet wurden. Für die breite Masse der 300 Millionen Twitter-Nutzer ist das Programm jedoch inzwischen geschlossen. "Aber für Partner, Anzeigenkunden und bei Konten, bei denen es regelmäßig Identitätsfragen gibt, setzen wir die Überprüfungen fort", erklärte eine Twitter-Sprecherin.

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Für Prominente sei die Zertifizierung ihrer Twitter-Konten inzwischen eine Art Statussymbol, erklärte Schulte, der die Identitätschecks für den Sänger George Michael und Drew Pinsky, den Moderator von Medizinfernsehshows des Senders CNN, verantwortet haben will.

Eine Identitätsüberprüfung bei Google+ sei mit einem an Google gefaxten Führerschein möglich. Google versuche aber auch, über die Agenten der Prominenten eine direkte Verbindung aufzubauen. "Sie schienen sehr daran interessiert zu sein, Prominente zu bekommen", sagte Schulte.

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MovieKnight 21. Jul 2011

Google wird einen Teufel tun und die Daten verkaufen. Solange die Werbung verkaufen...

jayrworthington 20. Jul 2011

ACK. Für geistige Erdnüsse gehe ich zu golem :-P

J.K. 20. Jul 2011

das sowieso. und wenn sie schreiben dann wollen sie sicher nicht noch von 10 milliarden...

Der_fromme_Blork 20. Jul 2011

immerhin Denkweise. Und nicht Mitläufer.



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