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Linux 3.0 ist fertig

Linus Torvalds hat den Linux-Kernel in der Version 3.0 freigegeben. Xen erhält die Unterstützung für Blockgeräte und ist jetzt funktionsfähig. Ein Just-in-Time-Compiler soll das Filtern von Netzwerkpaketen beschleunigen.

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Humboldt Pinguine
Humboldt Pinguine (Bild: Su Neko, CC BY 2.0)

Linus Torvalds hat die Versionsnummer des Linux-Kernels auf 3.0 erhöht und jetzt die finale Version freigegeben. Torvalds hatte bereits mehrfach angedeutet, dass er die Nummerierung der aktuellen Kernel-Reihe ändern wolle. Zunächst hatte er überlegt, von 2.6 auf 2.8 umzusteigen, entschied sich aber, nun gleich auf Version 3.0 zu wechseln. Als einen der Gründe nennt er das bevorstehende runde Jubiläum des Kernels: Am 17. September 1991 erschien Version 0.0.1.

Inhalt:
  1. Kernel: Linux 3.0 ist fertig
  2. Netzwerk
  3. Dateisysteme
  4. Speicherverwaltung und Sicherheit

Ein weiterer Grund sei die als zu aufwendig erachtete Nummerierung mit vier Stellen für Updates von einzelnen Kernel-Versionen. Der Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman habe erhebliche Probleme mit der bisherigen Nummerierung gehabt. Er habe seine Kernel-Updates mit vierstelligen Versionsnummern veröffentlichen müssen. Kroah-Hartman hielt dann auch sein vor Jahren gemachtes Versprechen ein und überreichte Torvalds eine Flasche Whiskey. Er hatte Torvalds die Flasche versprochen, sobald die Nummerierung vereinfacht werde.

 
Video: Linus Torvalds im Interview über 20 Jahre Linux

Grafikkarten

Für den Grafikchip i915 in Intels Ivy-Bridge wurde das Page-Flipping aktiviert, während der GMA500-Chipsatz zumindest rudimentär die Speicherverwaltung GEM (Graphics Execution Manager) nutzen kann.

In den freien Radeon-Treiber, der für Grafikchipsätze von AMD zuständig ist, wurde die Blit-Unterstützung für Cayman-Chipsätze eingepflegt. Ferner kann der Treiber AMDs Fusion-APUs der Llano-Reihe ansprechen. Außerdem erhält der Radeon-Treiber einige Verbesserungen für die Ausgabe an Displayports. Probleme bereitet noch die Audioausgabe über HDMI, weshalb diese Funktion noch deaktiviert ist.

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Der für Nvidia-Chipsätze zuständige freie Nouveau-Treiber kann eine Farbtiefe von 32 Bit ausgeben. Zudem wurde die Unterstützung von Nvidia Optimus genannte Technik verbessert. Zwischen einer integrierten Lösung und einer diskreten GPU wird damit beim Start einer OpenGL-Anwendung automatisch umgeschaltet.

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pa.dady 25. Jul 2011

Ist 32 bit Farbtiefe nicht der Standard?

Dadie 24. Jul 2011

Das System war ursprünglich Major.Minor.Bugfix daraus wurde aber seit 2003 2.6.Major...

bstea 24. Jul 2011

Bei Linux und bei fast allen freien Betriebssystemen sind Treiber meist nicht losgelöst...

zilti 23. Jul 2011

Sehr gute Erfahrungen in Sachen Geschwindigkeit habe ich mit KDE unter Mandriva (bzw...

ArnyNomus 23. Jul 2011

Ich glaub das Punchhole ist dafür da, um Platz für eine Datei zu reservieren die schon da...


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