Dateisysteme

In Ext4 ist die als Punch-Hole bezeichnete Funktion implementiert worden. Dabei kann das Dateisystem Blöcke freigeben, die sich in der Mitte einer Datei befinden. Punch-Hole ist beispielsweise für das TV-Streaming interessant, etwa um Speicherplatz zu sparen, wenn Daten im Dateisystem gepuffert werden. Auch die Festplattenimages von virtuellen Maschinen profitieren von Punch-Hole. Die Dateisysteme XFS und OCFS2 verwenden die Funktion bereits seit Kernel 2.6.38. Außerdem erhält Ext4 die Multiple Mount Protection (MMP) genannte Technik, um das versehentliche mehrfache Einbinden im Dateisystem zu vermeiden. Außerdem wird durch das Setzen eines neuen Feldes im Superblock Hilfsprogrammen wie E2fschk mitgeteilt, das Dateisystem nicht zu prüfen, sollte es versehentlich mehrfach in das System eingebunden worden sein.

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Btrfs erhält einen Leistungsschub durch die sogenannten Delayed Inode Items. Da Btrfs zahlreiche B-Tree-Einträge bei Schreib- und Löschvorgängen abarbeiten muss, ist es gegenüber Ext4 weniger performant. Mit den Delayed Inode Items wird das Schreiben von Inode Items zurückgehalten und später abgearbeitet. Damit soll das Erstellen von Dateien um 15 Prozent und das Löschen von Dateien um 20 Prozent beschleunigt worden sein.

Scrub für die Datenintegrität

Über die neue Scrub-Funktion können alle Daten auf Speichermedien per Checksumme überprüft werden. Sollte eine Datei nicht intakt sein, versucht Btrfs, die entsprechende Datei von intakten Blöcken zu rekonstruieren. Auf 32-Bit-Systemen wird die Anzahl der Inodes nach vielfachem Schreiben und Löschen nicht mehr knapp; freie Inode-Nummern werden künftig in einem Cache verwaltet.

Das von Oracle beigetragene OCFS2 erhält Trimming-Support für den Einsatz auf SSDs. XFS erhält die Unterstützung für Online-Discard, bei dem der Datenträger direkt über das Löschen von Dateien informiert wird. Das Netzwerkdateisystem CIFS für die Einbindung von Windows-Freigaben unterstützt das unter Windows 2008 Server verwendete verteilte Dateisystem DFS.

Virtualisierung

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Für den Hypervisor Xen wurde als letzte wichtige Funktion der Backend-Treiber für Block-Devices hinzugefügt. Damit erhält Dom0 des Xen-Hypervisors Zugriff auf Speichermedien, die letzte wichtige Komponente, um funktionierende Gastsysteme zu unterstützen. Einige Funktionen fehlen aber nach wie vor, etwa der Zugriff auf USB-Geräte.

Die Kernel-based Virtual Machine (KVM) erhält ebenfalls einige Leistungsoptimierungen und ein verbessertes Read-Copy-Update. Außerdem lässt sich KVM mit Prozessoren von VIA nutzen. Der virtuelle Time Stamp Counter wurde an die Taktraten aktueller AMD-Prozessoren angepasst. Der Datenaustausch zwischen Gast- und Hostsystemen wurde mit dem Event Index verbessert, was den Virtualisierungsschnittstellen Virtio und Vhost zugutekommen soll.

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 NetzwerkSpeicherverwaltung und Sicherheit 
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pa.dady 25. Jul 2011

Ist 32 bit Farbtiefe nicht der Standard?

Dadie 24. Jul 2011

Das System war ursprünglich Major.Minor.Bugfix daraus wurde aber seit 2003 2.6.Major...

bstea 24. Jul 2011

Bei Linux und bei fast allen freien Betriebssystemen sind Treiber meist nicht losgelöst...

zilti 23. Jul 2011

Sehr gute Erfahrungen in Sachen Geschwindigkeit habe ich mit KDE unter Mandriva (bzw...



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