Abo
  • Services:

Samsung

Doppeläugige Kompaktkamera für weniger Schärfentiefe

Samsung hat in einem Patentantrag geschildert, wie Kompaktkameras eine genauer abgegrenzte Schärfentiefe erreichen könnten, ohne dass die Sensoren vergrößert werden müssen. Die Kamera wird einfach mit zwei Objektiven und zwei Sensoren ausgestattet.

Artikel veröffentlicht am ,
Errechnete Tiefeninformation
Errechnete Tiefeninformation (Bild: Samsung/ US-Patent- und Markenamt)

Die Patentbeschreibung zeigt eine doppeläugige Digitalkamera, wie sie zum Beispiel Kodak mit der V570 schon 2006 im Programm hatte. Damit sollen allerdings keine Aufnahmen für die stereoskopische Betrachtung aufgenommen werden. Samsung will vielmehr durch die beiden Sensoren vom aufgenommenen Bild Tiefeninformationen errechnen, um dann künstlich den Hintergrund unscharf rechnen zu können.

  • Samsung-Patentantrag 20110169921 - unbehandelte Aufnahme (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Samsung-Patentantrag 20110169921 -  errechnete Tiefeninformationen (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Samsung-Patentantrag 20110169921 - Bild mit errechneter Hintergrundunschärfe (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Samsung-Patentantrag 20110169921 - doppeläugige Kamera (Bild: US-Patent- und Markenamt)
Samsung-Patentantrag 20110169921 - unbehandelte Aufnahme (Bild: US-Patent- und Markenamt)
Stellenmarkt
  1. Dataport, Altenholz bei Kiel, Hamburg
  2. Haufe Group, Stuttgart

Mit dieser Methode soll der Eindruck einer Offenblendaufnahme erzielt werden, der vor allem mit Spiegelreflexkameras mit ihren größeren Sensoren bei längeren Brennweiten gut gelingt und eine Abgrenzung des fokussierten Objekts vom Hintergrund ermöglicht, der seinerseits unscharf wirkt. Mit Kompaktkameras ist dieser Effekt kaum möglich.

Samsung will mit seiner doppeläugigen Kamera und dem Autofokus bestimmen, welches Objekt im Bild im Vordergrund steht und scharf bleiben soll und welche Partien des Bildes unscharf gezeichnet werden können.

Ein Sensor nimmt dabei das Bild nur in einer niedrigen Auflösung auf, während der zweite die normale Digitalkameraauflösung erreicht. Im Vergleich zwischen beiden sollen die Bereiche des Bildes erkannt werden, die weiter entfernt vom scharf gestellten Motiv sind.

Der Patentantrag 20110169921 wurde im Januar 2011 eingereicht und im Juli 2011 veröffentlicht.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 53,99€ statt 69,99€
  2. 44,98€ + USK-18-Versand
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  4. (-78%) 4,44€

syntax error 20. Jul 2011

Die Größe der Schärfentiefe hängt von der Blende und die Stärke des Effekts von der...


Folgen Sie uns
       


Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 2)

In Teil 2 unseres Livestreams wächst nicht nur unsere Party, sondern es gibt auch beim Endkampf jede Menge Drama, Wut und Liebe im Chat.

Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 2) Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

Life is Strange 2 im Test: Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
Life is Strange 2 im Test
Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller

Keine heile Teenagerwelt mit Partys und Liebeskummer: Allein in den USA der Trump-Ära müssen zwei Brüder mit mexikanischen Wurzeln in Life is Strange 2 nach einem mysteriösen Unfall überleben. Das Adventure ist bewegend und spannend - trotz eines grundsätzlichen Problems.
Von Peter Steinlechner

  1. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

Mate 20 Pro im Hands on: Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro
Mate 20 Pro im Hands on
Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro

Huawei hat mit dem Mate 20 Pro seine Dreifachkamera überarbeitet: Der monochrome Sensor ist einer Ultraweitwinkelkamera gewichen. Gleichzeitig bietet das Smartphone zahlreiche technische Extras wie einen Fingerabdrucksensor unter dem Display und einen sehr leistungsfähigen Schnelllader.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Keine Spionagepanik Regierung wird chinesische 5G-Ausrüster nicht ausschließen
  2. Watch GT Huawei bringt Smartwatch ohne Wear OS auf den Markt
  3. Ascend 910/310 Huaweis AI-Chips sollen Google und Nvidia schlagen

    •  /