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Angepasste Oberfläche

Ein großes Unterscheidungsmerkmal zur Android-Konkurrenz ist die Anpassung des Systems durch Samsung selbst. Touchwiz nennt sich diese und fällt vor allem durch die praktischen Minianwendungen auf. Ein Antippen auf den Pfeil in der Mitte der unteren Leiste lässt fünf kleine Anwendungssymbole auftauchen, sogenannte Miniapps. Diese sind fest, können also nicht ausgetauscht werden. Dafür kann der Anwender diese Miniapps über laufende Anwendungen benutzen. Sogar in Spielen. Sie verdecken dann einen kleinen Teil des Bildschirms. So bekommt der Anwender beispielsweise einen Taschenrechner, den MP3-Player oder den Kalender zu Gesicht, ohne Multitasking zu bemühen. Des Weiteren gehören ein Notizzettel und eine Weltuhr dazu.

  • Galaxy-Tab-Startbildschirm im Quer-...
  • ... und im Hochformat. Eine Zahlenreihe (oben) erlaubt das direkte Anspringen von Startbildschirmen.
  • Organisation der Startbildschirme
  • Samsungs Standardtastatur fehlen die Umlaute als Direkttasten.
  • Der Lagesensor wird für das Verkleinern und Vergrößern von Inhalten benutzt.
  • Android 3.1 ist auf dem Galaxy Tab 10.1 vorinstalliert.
  • Miniapps lassen sich über Anwendungen legen...
  • ... und auch wieder schließen, ohne die Hauptanwendung zu beeinflussen.
  • Miniapp Task Manager...
  • ... mit Speicherauslastung
  • Auch beim Programmstarter gibt es eine Zahlenreihe (unten).
  • Notizanwendung
  • Notizen lassen sich handschriftlich anlegen...
  • ... und als Miniapp benutzen.
  • Google Maps
  • Google Plus
  • In der Galerie wird der Lagesensor ebenfalls benutzt. Hinter den Bildern sind weitere Bilder zu sehen, die sich abhängig von der Lage im Raum bewegen.
  • Tastatureinstellungen
  • Samsungs Galaxy Tab 10.1 ist dünner als das iPad 2. Es sind aber nur Zehntelmillimeter. (Bilder: Andreas Sebayang)
  • Rückseite unseres Testmusters. Das Galaxy Tab soll auch mit dunkler Rückseite erscheinen.
  • iPad 2 und Galaxy Tab 10.1 im direkten Vergleich
  • Alu versus Kunststoff
  • Die Vorderseite hat immer einen schwarzen Rahmen.
  • Lautsprecheröffnung an der Seite
  • Die SIM-Karte...
  • ... wird hinter einer Klappe versteckt.
  • Samsung Galaxy Tab 10.1
  • 10- und 9-Zoll-Variante im direkten Vergleich
  • 10- und 9-Zoll-Variante im direkten Vergleich
  • 10-Zoll-Variante im Tastaturdock
  • Galaxy Tab 8.9 mit einer Schutzhülle als Zubehör
  • Galaxy Tab 8.9 mit Dock
  • Galaxy Tab 10.1
Galaxy-Tab-Startbildschirm im Quer-...
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Besonders praktisch fanden wir den einblendbaren Task Manager. Aktive Anwendungen können geschlossen oder der Speicher geleert werden. Das ist vor allem für Android-Anfänger hilfreich, die sich ein bisschen mehr mit dem Betriebssystem auseinandersetzen wollen. Die Minianwendungen Taschenrechner und Task Manager sind die beiden einzigen, die kein Vollbildgegenstück haben. Die Notizanwendung als Beispiel ermöglicht auch als normale Anwendung die Bedienung und damit die Verwaltung verschiedener Notizen. Zudem lohnt sich für diese Anwendung eventuell ein kapazitiver Stift, da Notizen auch handschriftlich sein können. Es gibt aber keine Handschrifterkennung.

Die anderen Anpassungen fallen zunächst kaum auf. Die Startbildschirme besitzen eine Zahlenreihe oben. Darüber kann der Anwender schnell direkt jeden einzelnen Startbildschirm anspringen, ohne die einzelnen Seiten durchwischen zu müssen. Auch beim Programmstarter gibt es praktischerweise eine solche Zahlenreihe. Leider ist die Sortierung alphabetisch und lässt sich nicht ändern. Es wäre wünschenswert, wenn Samsung das per Update noch ändern würde. Die Widgets können dank Android 3.1 in der Größe angepasst werden, damit der Platz besser ausgenutzt wird.

Zahlreiche Programm- und Einstellungssymbole entsprechen vom Design her dem, was Anwender von anderen Samsung-Geräten kennen. Vor allem knallige Farben werden verwendet. Wer Samsungs 7-Zoll-Galaxy-Tab kennt, wird sich durch das Design schnell heimisch fühlen.

In die Kategorie nett, aber eigentlich nutzlos gehört Samsungs Möglichkeit, den Lagesensor für das Verkleinern oder Vergrößern von Inhalten zu nutzen. Das geht etwa in der Galerie oder im Browser. Dazu berührt der Anwender den Bildschirm mit zwei Fingern und kippt das Tablet nach vorne oder hinten, um Inhalte zu vergrößern. Das ist aber bei weitem nicht so präzise wie das Nutzen der Spreizgeste mit zwei Fingern, so dass wir uns im Test nicht an diese Funktion gewöhnen konnten.

Zur Anpassung gehört auch Samsungs Softwareinfrastruktur, die genutzt werden kann, aber nicht muss. So wird etwa ein Social Hub zur einfachen Verknüpfung der eigenen Onlineaktivitäten angeboten und ein Musikshop alias Music Hub. Der ist zum Teil aber recht teuer, mit Preisen bis hin zu 1,49 Euro je Titel. In den Top 10 sind nur wenige Songs für 99 Cent zu finden. Im Laufe der kommenden Wochen und Monate soll zudem ein Filmangebot mit Leihmöglichkeit starten und ein Games Hub eröffnet werden. Samsung plant also noch einiges. Das erinnert ein wenig an HTC, das mit dem Tablet Flyer auch erst noch die Infrastruktur aufbaut.

Neben dem Android Market von Google gibt es auch von Samsung einen Shop für Anwendungen. Der ist spärlich bestückt und soll vor allem Samsung-exklusive Titel beherbergen. Rund zwei Dutzend Titel sind bisher in dem Samsung-Apps-Angebot. Das dürfte sich in den kommenden Monaten sicherlich erhöhen, aber nicht an den Android Market herankommen. Interessanterweise benötigen Samsung-Apps besondere Rechte, da sie von einer fremden Quelle installiert werden. Wer den Haken für ein Update setzt, sollte ihn danach wieder entfernen, damit nicht versehentlich Anwendungen aus anderen Quellen installiert werden. Außerdem muss für Samsung-Apps die SIM-Karte unverständlicherweise aktiv sein. Das war allerdings auch beim ersten Galaxy Tab der Fall. Wer keine SIM-Karte hat, kann Samsung-Apps gar nicht benutzen.

 Galaxy Tab 10.1 im Test: Schlankes Tablet mit Android 3.1 und guter AusstattungDünnes und leichtes Tablet mit guter Hardware 
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minzzz 11. Aug 2011

was ist eigentlich das kleine gerät das auf den Bildern 28/29 neben den 8,9 und 10,1 zu...

hifimacianer 05. Aug 2011

Welche Features hat den ein Android Gerät, welche iOS nicht bietet? Nenne doch mal bitte...

Cohaagen 02. Aug 2011

Und direkt bei Apple kostet es 599 ¤ und wird genauso wie bei Amazon versandkostenfrei...

hlenforcer 26. Jul 2011

also irgendwie les ich bei dir nur immer was von blubbern, nicht bei mir, aber egal. ist...

neocron 25. Jul 2011

Natuerlich ist es egal ... man geht von einem Nutzen aus, der subjektiv von jedem selber...


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