Abo
  • Services:

Gegen Reichweitenangst

US-Automobilverband stellt Ladefahrzeug vor

Der US-Automobilverband AAA startet ein Pilotprojekt mit Servicefahrzeugen für das Elektroautozeitalter: Die Fahrzeuge verfügen über einen Stromspeicher oder einen Akku, an dem liegengebliebene Elektroautos genug Strom tanken können, um die nächste Ladestation zu erreichen.

Artikel veröffentlicht am ,
AAA: mobile Stromtankstelle für liegengebliebene Elektrofahrer
AAA: mobile Stromtankstelle für liegengebliebene Elektrofahrer (Bild: AAA)

Notfallhilfe für Elektroautos will künftig die American Automobile Association (AAA oder Triple-A) leisten: Der US-Automobilclub hat das erste Servicefahrzeug vorgestellt, an dem Fahrer von liegengebliebenen Elektroautos ihre Akkus so weit laden können, dass sie bis zur nächsten Ladestation fahren können.

Stellenmarkt
  1. Lidl Digital, Neckarsulm
  2. DESY Deutsches Elektronen Synchrotron, Hamburg

Die Servicefahrzeuge der AAA bieten Level-2- und Level-3-Lademöglichkeiten. Bei Level 2 wird mit Wechselstrom mit einer Spannung von 208 bis 240 Volt bei einer Stromstärke zwischen 12 bis 80 Ampere geladen, bei Level 3 mit Gleichstrom mit einer Spannung von 300 bis 600 Volt bei einer Stromstärke bis zu mehreren hundert Ampere. An dem Fahrzeug kann der Fahrer seinen Akku 10 bis 15 Minuten lange laden. Das sei Ladestrom für eine Strecke von 5 bis 24 Kilometer und sollte ausreichen, um die nächste Servicestation mit Lademöglichkeit zu erreichen.

Verschiedene Ladetechniken

Die AAA, das Pendant zum ADAC, will in einem Pilotprojekt Servicefahrzeuge in sechs Regionen des Landes auf die Straße schicken. Dabei sollen mehrere Techniken getestet werden: Ein Fahrzeug wird beispielsweise mit einem austauschbaren Lithium-Ionen-Akku ausgestattet. Ein anderes Konzept sieht einen Generator vor, der mit Biosprit betrieben wird.

Portland im US-Bundesstaat Oregon, Seattle, die Region von San Francisco, Los Angeles, Knoxville im US-Bundesstaat Tennessee sowie die Region um die Tampa Bay im US-Bundesstaat Florida sollen jedoch nur den Anfang darstellen. Es gebe, so die AAA, ein großes Interesse der Regionalverbände, einen solchen Service anzubieten. "Da der Markt mit Elektroautos weiter wächst, will die AAA die 'Reichweitenangst' mit der Möglichkeit lindern, Elektroautos am Straßenrand zu laden, um sie wieder mobil zu machen", erklärte ein Verbandsfunktionär.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 4,25€
  3. (nur für Prime-Mitglieder)

Thread-Anzeige 19. Jul 2011

Solarzellen auf deinem Dach und Solartapeten auf Deiner Aussenfassade. Die werden auch...

Thread-Anzeige 19. Jul 2011

Schau. Wir haben das Problem wie mit dem Sozialismus. Der stand zwar dran aber war nicht...


Folgen Sie uns
       


Saugen oder Glitzern in Vampyr - Livestream

Es geht hoch her in London anno 1918, wie die Golem.de-Redakteure Christoph und Michael am eigenen, nach Blut lächzenden Körper erfahren.

Saugen oder Glitzern in Vampyr - Livestream Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

    •  /