Jedibot

Roboter kämpft mit dem Schwert

Als Abschluss eines Robotikkurses haben Studenten der Universität in Stanford einem Roboter beigebracht, mit dem Schwert zu kämpfen. Ihre Kommilitonen haben Roboter Hamburger zubereiten und Golf spielen lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Wehr dich, Mensch: Jedibot beherrscht den Schwertkampf
Wehr dich, Mensch: Jedibot beherrscht den Schwertkampf (Bild: Stanford-Universität)

Studenten der Universität im kalifornischen Stanford haben einem Roboter den Schwertkampf beigebracht: Der Roboter, den die Studenten Jedibot genannt haben, kämpft mit einem aus Kunststoffschaum gefertigten, farbigen Schwert gegen einen ebenso bewaffneten Menschen. Auf den Namen kamen die Studenten, weil in der Star-Wars-Reihe sowohl Schwerter als auch Roboter vorkommen.

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Der Roboter ist eigentlich nur ein künstlicher Arm des deutschen Herstellers Kuka. Zur Wahrnehmung hat er eine Kinect, das von Microsoft entwickelte System zur Bewegungssteuerung für die Spielekonsole Xbox 360. Damit erkennt der Roboter die Schwerter. Das Schwert des Gegners ist grün, damit es sich vom Hintergrund abhebt, in dem nichts anderes mit dieser Farbe vorkommt.

Roboter antizipiert Angriff

Mit Hilfe der Kinect erkennt der Jedibot die Position des gegnerischen Schwerts. Er verfügt über zwei Modi: Angriff und Verteidigung. Bei Letzterem verfolgt der Roboter das grüne gegnerische Schwert und errechnet dessen Position in Relation zu seinem eigenen. Das hält er dann so, dass er einen möglichen Angriff abwehren kann.

Der Offensivmodus besteht aus einer Reihe von programmierten Angriffsbewegungen, die der Roboter in beliebiger Reihenfolge ausführt. Trifft das Schwert des Roboters das des Gegners, zieht er das Schwert zurück und führt einen neuen Angriff aus. Der Jedibot kann etwa alle zwei bis drei Sekunden einen Angriff mit seinem Gummischwert durchführen.

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Der Jedibot ist im Rahmen des Kurses Experimental Robotics entstanden. In dem Kurs können Studenten die Algorithmen praktisch anwenden, die sie im vorherigen Seminar gelernt haben, erklärt Oussama Khatib, Leiter des Artificial Intelligence Laboratory der Stanford-Universität. Andere Roboter, die in dem dreieinhalbwöchigen Kurs entwickelt wurden, können Golf spielen oder einen Hamburger auf dem Grill zubereiten. Nach dem Grillen garniert der Roboter den Burger sogar mit Ketchup.

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CreeTar 23. Jul 2011

jetzt dachte ich, weil geil. ordentlicher Schwertkampf und nun is des so ne Lasche Kiste...

velo 20. Jul 2011

Ja, das brauchen wir - Laserschwertroboter! Was das wohl Zeit und Resourcen kostet, so...

the_spacewürm 20. Jul 2011

Man sollte hier vll. bedenken, dass es wahrscheinlich gerade um die Programmierung ging...

luxoprime 20. Jul 2011

Das neue Spielzeug für unsere Kinder sage ich da nur. Ich denke in ein paar Jahren sind...



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